Montag, 16. Dezember 2013

Der innere Druck

Eine Woche ist die Ausstellung nun her. Seit dem geht es mir nicht wirklich gut. Es kommt derzeit so viel hoch, was ich am liebsten einfach wieder verdrängen möchte...

Wieder mal habe ich mich vor dem Gespräch extrem verrückt gemacht, wie ich es auch immer vor meiner Psychologin getan habe.
Leider habe ich mich völlig umsonst verrückt gemacht. Nach dem ersten Block Kunst, rief mich die Lehrerin noch einmal kurz zurück unter dem Vorwand des Klassenbuches. Als ich es ihr dann gab schaute sie rein und sagte eher zum Klassenbuch, als zu mir: "Sie haben heute einen Termin bei Frau XY? Ich soll Ihnen sagen, dass Sie mal kurz zu ihr in die Aula sollen!"
Ich natürlich extrem rot geworden. Kaum erzählt man einem Lehrer was, wissen es dann doch wieder alle. 
Also auf dem Weg in die Cafeteria einmal kurz in die Aula abgebogen und gefragt, was los ist. Sie schaute mitfühlend und sagte mir, dass sie heute den Termin absagen muss und wir es auf Donnerstag verschieben... Und deswegen habe ich mir seit dem Wochenende so einen Stress gemacht? Jetzt habe ich natürlich auch nochmal 3 Tage Zeit mich fertig zu machen.
Sie hat mich auch gefragt wie es mir geht. Als ich meinte, dass es mir nicht so gut geht, da einfach zu viel hochkommt und ich einfach nicht weiß wohin damit, hat sie mir den Tipp gegeben, dass ich alles aufschreiben soll. Es würde zum einen uns beim Gespräch dann helfen, aber auch mir persönlich, dass ich selber bestimmen kann, wann ich es mir antue und nicht immer wieder von den Gefühlen übermannt werde.
Auf der einen Seite finde ich es gut, dass ich mich noch einmal sammeln kann, aber auf der anderen Seite hätte ich es gerne endlich hinter mir.

Und das Ganze geht auch nicht ohne Folgen an mir vorbei. Seit genau einer Woche rauche ich...
Heute nach dem zweiten Block Sport meinte ich zu meinen Freunden, dass sie schon mal vorgehen sollen, ich müsse noch und holte mit gespitzten einmal tief Luft. Gleich hörte ich sie entsetzt "Rauchen???" sagen.
Ich mich also zu den Rauchern gestellt, meine Menthol-Zigaretten rausgekramt und sofort alle so: "Tine, du rauchst?" "Wirklich?" Dann hoch in L4 die Klausur geschrieben und davor kamen meine Freunde nicht mehr zu fragen warum.
Nach der Klausur haben wir noch gewartet um für das Weihnachtssingen in der Schule zu üben, denn wir spielen das Glockenspiel, während der Rest der Klasse dazu singt.
Auf jeden Fall wurde ich dann von ihnen bombardiert und irgendwie finde ich auch, dass es einfach voll blöde klingt, aber es beruhigt mich einfach und hilft mir wieder runter zu kommen und vor allem auf andere Gedanken zu kommen. 
Ich meinte das dann auch zu ihnen und habe auch gesagt, dass ich einfach keinen anderen Ausweg sehe, um mit dem inneren Druck fertig zu werden. Sie wissen nicht, warum ich letzten Montag die Aula fluchtartig verlassen habe. 
Aber ich bin der Meinung, dass ich lange genug geschwiegen habe und mich damit eigentlich noch viel mehr fertig gemacht habe. Und diesen psychischen Schaden wieder zu richten dauert jetzt eine Weile.
Und ich will es auf jeden Fall schaffen endlich lernen, wie ich damit umgehe. So lange ich das aber noch nicht weiß, versuche ich dem Druck stand zu halten, ohne aber alles wieder zu verdrängen. Und um diesem Druck stand zu halten helfen mir nun mal die Kippen.
Es ist auch maximal eine am Tag, mehr waren es bisher noch nicht. Und ich werde auch wieder mit aufhören, sobald der Druck weniger geworden ist.

Ich werde nun anfangen in das Buch zu schreiben und vielleicht werde ich auch ein bisschen zeichnen, mal schauen.
Habe auf jeden Fall schon ein extrem schönes Bild von meiner momentanen Gefühlslage gemacht, aber es ist mir zu privat um es hier zu veröffentlichen, da ich nicht möchte das mir jeder den Blog zuordnen kann.

Dienstag, 10. Dezember 2013

ES beherrscht mich

Das ES ist bewusst groß geschrieben, denn es geht nicht um eine unheimlich Macht, einen Dämon in mir, sondern um eine ES, ausgesprochen eine Essstörung.
Ich hatte hier mal geschrieben, dass ich mein Gewicht in den Griff bekommen möchte und endlich gesund leben möchte.
Leider klappt es bei mir überhaupt nicht. Phasenweise esse ich ziemlich wenig und habe aber auch kein Hungergefühl und dann gib es Phasen, in denen ich alles was ich kriegen kann in mich hinein stopfe...
Anders als bei einem Bulemie-Patienten leite ich aber keine Gegenmaßnahmen ein, sondern lasse es einfach so und nehme dadurch mehr und mehr zu.
Diese Form der Essstörung nennt sich Binge Eating oder auch kurz Binge.
Mehr oder weniger habe ich heraus gefunden, warum es bei mir so extrem ist.
Es hat viel mit meiner sozialen Isolation früher zu tun und mit meinem Problem über meine Gefühle zu reden.
Das Essen war immer da für mich und hat mich nie im Stich gelassen. Außerdem hat es mich getröstet.
Und die anderen Phasen des hungerns sind ausgelöst worden durch Worte wie: "Du bist dick genug!" "Schau dich mal an!"
Lange Zeit hatte ich sogar extreme Phasen, in denen ich in der Öffentlichkeit nichts essen konnte aus Scham und mit dem Gedanken, dass mich alle anstarren und denken "Na die hat es ja nötig!"

Der Weg raus ist auf jeden Fall sehr schwer und ich kämpfe mit aller Macht, aber alleine schaffe ich es nicht, da die Gründe dafür einfach viel zu tief sitzen und derzeit sehr schmerzhaft zu ver- und bearbeiten sind.
Das ist auf jeden Fall ein Punkt, den ich im Gespräch nächste Woche anbringen möchte, denn ich möchte endlich wieder ein normales Gewicht haben und mich endlich wieder in meinem Körper wohl fühlen!

Montag, 9. Dezember 2013

Trigger und Flashs

Wie der Titel schon sagt, wird dieser Beitrag sehr emotional und jeder sollte selber entscheiden, ob er ihn liest. Ich garantiere nicht, dass es nicht einige Leser selber triggern wird.

Heute war wieder mal ein Tag. Ich hatte einen Flash(back). Kam lange nicht mehr vor, also war es heute mal wieder an der Zeit, besonders bei dem Thema.
Wir hatten in der Schule heute einen Workshop zum Thema "Un-Heimliche Macht" über sexuellen Missbrauch. Es ist eher so eine Wanderausstellung, welche dafür sensibilisieren soll, wie der Täter und die Opfer sich verhalten.
Ich bin in die Aula gegangen mit den Gedanken, dass es eigentlich nur schief gehen kann...
Die Frau erzählte auch ziemlich viel aus ihren eigenen Erlebnissen mit Kindern und erklärte aber auch, die Strategien der Täter.
Zwischenzeitlich habe ich schon extrem gezittert und habe auch keinen Ton raus bekommen.
Als es dann um die Signale ging habe ich innerlich bei jedem Signal mit dem Kopf genickt. 
Die letzten beiden Bilder und die Erzählungen der Frau haben mich dann so extrem geflasht, dass ich die Aula fluchtartig verlassen habe.
Draußen habe ich erstmal tief durchgeatmet, habe ich mich aber dann doch unten hingehockt und musste erstmal versuchen meine Gefühle wieder unter Kontrolle zu bekommen. Hat auch gar nicht lange gedauert, dass die Tür von der Aula auf ging. Ich spürte nur eine Hand, die kurz meinen Kopf streichelte und dann auf meinem Arm liegen blieb. Ich habe mich aber extrem gut aufgehoben gefühlt.
Die ersten Worte waren mehr eine Feststellung als eine Frage: "Kommen Bilder hoch?" Ich brachte nur ein Nicken zustande und wusste zu dem Zeitpunkt eigentlich immer noch nicht, wem ich antwortete. "Eigene Erfahrungen?" Wieder kam ein Nicken von mir.
Da sah ich dann hoch und sah meine Lehrerin, welche mir nachgelaufen war, etwas verheult an und begann zum ersten mal von mir aus, über das Geschehene zu reden und erklärte auch warum mich die Ausstellung eigentlich so fertig gemacht hat.
Ich schaffte es dann auch aufzustehen und ging mit der Lehrerin nach unten in die Mensa, wo wir uns eine ganze Weile unterhalten haben. Es tat so gut, mir endlich einmal alles von der Seele zu reden und auch jemanden zu erzählen, wo ich es wirklich auch wollte und nicht, weil ich dazu gedrängt wurde, wie bei meiner Psychologin.
Sie meinte dann auch, dass ich unbedingt mit der Frau von der Ausstellung reden sollte und mich von ihr beraten lassen sollte, denn ich müsse es unbedingt überwinden können, wenn ich später in dem Beruf arbeiten möchte, besonders in dem Bereich der Jugendhilfe.
Nach Stundenende sind wir dann wieder hoch zur Aula und haben auch mit der Frau eine Besprechung vereinbart und uns einen leeren Raum gesucht.
Sie hörte sich auch nochmal die Geschichte an und klärte mich ganz kurz über meine weiteren Möglichkeiten auf.
Auf jeden Fall wollen sie mich weiterhin begleiten und ich habe nächste Woche nochmal einen Termin mit ihr in der Schule, da die Ausstellung länger geht und sie so auch länger da ist und wir es direkt in der Schule machen können.
Nach dem Gespräch ging ich wieder hoch in die Klasse zur nächsten Stunde und hatte extrem weiche Knie, aber sie haben es wirklich gut aufgenommen und ich wurde nur einmal kurz auf dem Flur gefragt, ob alles in Ordnung sei. Als ich dies bejahte, wurde ich auch in Ruhe gelassen.
Meine Freunde in der Klasse haben es mehr oder weniger komplett ignoriert, was ich aber wirklich sehr gut fand. Es wurde nur gesagt, dass sie dachten, ich hätte sie jetzt verlassen. Worauf ich antwortet, dass Unkraut ja nicht vergeht und ich ja sonst niemanden zum Ärgern habe. Und sie hatten noch einen Riegel Kinderschokolade aufgehoben, welchen sie mir überreichten.

Mein Dank geht nach diesem Tag definitiv an meine Lehrerin. Ich bin sehr froh, das sie da war, denn zu ihr habe ich auch so ein extrem gutes Verhältnis. Und ich hätte definitiv nicht mit jeder Lehrerin darüber geredet. Lediglich mit ihr und einer anderen Lehrerin, die ich auch sehr gerne habe.
Und natürlich auch der Frau, die sich doch sehr kurzfristig die Zeit genommen hat.
Und der zweiter und genauso große Dank geht an meine Klasse (auch wenn keiner davon den Blog kennt), dass sie mich in Ruhe gelassen haben, einfach nicht weiter drauf eingegangen sind und mich ganz normal behandelt haben.

Ich bin jetzt wirklich sehr gespannt, was das Gespräch am nächsten Montag bringt. Bis dahin soll und werde ich mir auch Gedanken machen, was mir in der Hinsicht sehr wichtig ist.

Donnerstag, 21. November 2013

Wer will ich sein?

Gerade haben wir in L1 das Thema "Identität" und da stelle ich mir auch gerade so ein bisschen die Frage, wer und vor allem wie ich sein möchte!
Klar Antwort: Ich möchte einfach ich selbst sein. Aber es ist nicht immer leicht. Das zeigte mir vor allem ein Klassenkamerad mit dem ich auch das "Überlebenstraining" Seminar beim FSJ gemacht habe.

Früher in der Grundschule und auch in der Zeit am Gymnasium wurde ich immer wieder gemobbt und war auch immer wieder der Außenseiter. Irgendwann habe ich mich selber ausgeschlossen, da ich immer dachte, mit mir will eh keiner was zu tun haben.
Als es nun auf das FSJ zugeht habe ich mich sehr verstellt und mir eine Maske aufgesetzt. Ich habe nicht zu meinen Gefühlen gestanden und mich immer sehr verstellt. Ich wollte einfach gemocht werden und endlich einmal zu einer Gruppe dazu gehören. Ich habe mich da auch teilweise mit den falschen Leuten eingelassen.
Dieses ist mir in dem Erlebnispädagogik-Seminar klar geworden, als ich das Solo abgebrochen habe und mit den Teamern am Lagerfeuer saß und ich über meine Ängste und meine Gefühle sprach. Von meinem Teamer kam dann der Kommentar, dass er es ganz schön findet, dass ich auch ernst sein kann und darüber reden kann, was ich wirklich denke und fühle.
Und da habe ich mich wirklich gefragt, ob ich wirklich so sein möchte? Möchte ich wirklich um jeden Preis gemocht und akzeptiert werden? Habe ich mich wirklich so sehr auf den Seminaren verstellt?
Und die Antwort ist auf jeden Fall ein klares Ja. Ich war nicht ich selbst und als ich das wusste, habe ich mich auch überhaupt nicht wohl gefühlt.
Es war einfach ein komisches Gefühl immer so extrem offen zu sein.

Der Ausschlag gebende Punkt, dass ich wieder darüber nachgrübel ist wie schon geschrieben, dass ich heute mit einem Klassenkameraden über das Seminar geredet habe und wir meinten so, dass eine Woche nicht ausreicht um jemanden kennen zu lernen. Dann meinte er zu mir, dass ich im Seminar ganz anders war. Viel offener und nicht so verkrampft.

Ist das nun positiv oder negativ?
Aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich einfach nur ich selbst sein möchte!

Montag, 18. November 2013

Überdosiert

Wie ich solche Anpassungsphasen bei den Medikamenten doch liebe...

Heute morgen um 6 Uhr eine 20 mg Medikinet Adult genommen und damit den Tag bis um 12 Uhr geschafft.
Nun habe ich mit meiner Ärztin abgesprochen, dass ich zum Mittag noch eine 10 mg nachnehmen kann, damit ich den Tag besser schaffe und mich auch Nachmittags auf die Hausaufgaben konzentrieren kann.
Also habe ich kurz vor 12 Uhr meine Stulle gegessen und noch eine Medikinet genommen.
Keine zehn Minuten später hatte ich heftigste Kopfschmerzen, extreme Müdigkeit, zeitweise Übelkeit, war kaum in der Lage mich zu konzentrieren und konnte kaum schlucken, da mein Mund so trocken war.
Ich bin dann noch zu meiner FSJ-Stelle gefahren und habe bei der AG Tanzen zugeschaut. In der Pause habe ich mich mit der Lehrerin unterhalten, welche auch den Satz des Tages zu mir sagte: "Hast du am Wochenende gekifft?" Ich schaute sie völlig schockiert an: "Wie bitte?" "Naja ob du am Wochenende gekifft hast, deine Pupillen sind so riesig!" Ich war echt völlig perplex: "Nein habe ich nicht! Die sind immer so groß!"
Im Nachhinein denke ich, dass es auch ein weiteres Symptom war.
Habe dann noch meiner ehemaligen Praxisanleiterin wieder einmal gezeigt wie man Fröbelsterne bastelt.
Auf dem Weg nach Hause habe ich dann einmal gegooglet, was alles so für eine Überdosierung spricht und Leute, ich war definitiv überdosiert.
Meinen Puls habe ich nicht gemessen und als ich es dann doch tat war ich vorher ein wenig Fahrrad gefahren, aber er ist gerast!
Mal schauen, ob ich mich da noch einfuchsen kann mit dem Zeitpunkt, damit ich nicht noch einmal überdosiert bin.
Dieses Gefühl ist echt richtig unschön!

Sonntag, 17. November 2013

Sonntagsrückblicker Nr. 1 vom 17.11.2013

Auf dem Blog vom Nachtschwärmer Phillip (Blog) habe ich diesen super tollen Sonntagsrückblicker gefunden, den ich nun auch einführen werde, um einfach noch mal die Woche Revue passieren zu lassen. Und ihr erhaltet dann auch einen Einblick, da ich nicht unbedingt für alles einen neuen Post mache. Und wenn ich später alles durch lese, dann weiß ich Bescheid, was Sache war!

Diese Woche war der gebastelte Adventskalender, den ich bekommen habe mein Highlight. Ausserdem fand Ich meine Note für das Biologie-Referat besonders schön. Gar nicht gefallen hat mir im Gegenteil dafür, dass meine Familie gestern vor der Tür standen und es hier aussah, wie Sau. Geärgert habe Ich mich in dieser Woche über nichts eigentlich, zumindest ist mir jetzt nichts mehr bewusst. Und meine Familie gestern regten mich zum nachdenken an. Dafür konnte Ich mich über meine Bücher von Rebuy sehr freuen. Von meiner To Do Liste konnte Ich diese Woche nichts streichen. Zum lesen kam Ich häufig und mein Buch Schoßgebete von Charlotte Roche finde Ich durchwachsen, es gibt gute Stellen, aber häufig hat es sich sehr gezogen. Aber zum Glück bin ich damit fertig. Musik gab es keine, aber ich habe Mittermeier "Zapped" gehört und der Fernseher zeigt in dieser Woche Alarm für Cobra 11 und The Voice. Im Netz gab es Kleiderkreisel und Facebook. Kreativ konnte Ich beim basteln eines Teeadventskalenders werden. Etwas zum Essen gab es natürlich auch, nämlich Gemüse-Gulasch und das war super lecker. Beim Einkaufen landeten diese Woche Brot, Katzenfutter und Trinken in meinem Korb. Das Wetter vor meiner Türe war in dieser Woche sehr gemischt und von den Nachrichten habe ich nichts mitbekommen. Um für ein wenig Gemütlichkeit zu sorgen habe Ich hier ein bisschen aufgeräumt. Auf meinem Blog konntet Ihr diese Woche etwas über den unangekündigten Besuch meiner Familie lesen und mein Lieblingsbeitrag war eindeutig keiner. Ja, und so war diese Woche gemischt weil meine Hochs und Tiefs wieder ziemlich stark kämpfen.

Samstag, 16. November 2013

Ungünstige Zeitpunkte

Ich bin kurz vorm explodieren!!!
Meine Mutter, mein Stiefvater und meine Schwester standen gerade vor der Tür. Unangekündigt und natürlich total unpassend.
Hier drin sieht es derzeit aus wie im Schlachtfeld. Meine Hochs und Tiefs geben sie gegenseitig die Klinke in die Hand und ich habe gerade erst ein Tief überwunden, hatte hier deshalb auch nicht viel geschrieben.
In diesen Tiefphasen ist mir alles scheiß egal! Ich sitze viel vor dem Computer, lese sehr viel und mache unter Umständen ein bisschen was für die Schule. Mehr ist da nicht drin, zu mehr kann ich mich einfach nicht aufraffen... Und dann bleibt auch mal der Haushalt auf der Strecke. Das Katzenklo mache ich zwar jeden Tag sauber, aber zu mehr reicht meine Kraft dann halt leider nicht.
Aber wenn ich ein Hoch habe, bin ich voll dabei, so zum Beispiel heute. Ich war erst kurz in Potsdam einige Sachen einkaufen. Als ich wieder zu Hause war habe ich circa 3 riesige Müllsäcke zum Müllplatz geschafft und war gerade dabei abzuwaschen und die Küche zu machen, als es wie schon gesagt an der Tür klingelt.
Es regt mich einfach auf, dass sie jetzt wieder glauben, dass ich mein Leben nicht im Griff habe. Okay das regt mich eigentlich weniger auf. Was mich daran eigentlich aufregt ist, dass es sicher heute Abend noch alle Verwandten wissen und dann wieder ein Theater ist, ob meine Cousine bei mir schlafen darf oder nicht.

Nachdem ich es mir von der Seele geschrieben habe, geht es mir einigermaßen besser! Wenn auch nicht viel...
Ich werde jetzt weiter abwaschen.


Nachtrag:

So wirklich besser geht es mir doch noch nicht!

Solche Besuche hauen mich wieder voll in ein Loch und meine ganzen Versagensängste kommen wieder hoch!
Bin ich überhaupt in der Lage alleine zu leben? Werde ich es irgendwann schaffen meinen Haushalt in Ordnung zu lassen? Werde ich hier je jemand spontan rein lassen können? Oder gar jemand fremdes einfach so mitnehmen?
Haben sie nicht alle irgendwo recht und ich schaffe es nicht? 

Donnerstag, 14. November 2013

Festival-Fieber

Nachdem ich in diesem Jahr im August auf dem Highfield-Festival war (ich berichtete gaube ich nicht), hat mich nun das Festival Fieber gepackt.
Und wann beginnt man am besten das neue Jahr zu planen? RICHTIG genau jetzt! :D
Heute morgen habe ich auf der Facebook Seite von Jennifer Rostock gelesen, dass sie beim Hurricane 2014 spielen werden. Ich habe mit dem Handy noch die Festival Seite aufgerufen und war echt von den Socken.
Es sind gerade mal 23 Bands bekannt, allerdings so richtige Knaller, wie "Flogging Molly" (auf dem Highfield kennen und lieben gelernt), "Bring me the Horizon", "We butter the bread with butter", "Jennifer Rostock", "Casper", "Fettes Brot", "Kraftklub" und "Seeed". Ist doch klar, das in mir nun der Wunsch entbrannt ist, auf dieses Festival zu müssen.
Nach der Schule dann mit Finn geschrieben. Wir kennen uns noch von den FSJ Seminaren und waren zusammen auf dem Highfield. Und nun kommt es. Ein Festival ist nicht genug.
Derzeit sind wir bei 6 Festivals, die uns interessieren.
Und zwar geht es ums Hurricane, Greenville, Highfield, Rock 'n' heim, Serengeti und ums Haltestelle Woodstock in Polen.

Serengeti werde ich versuchen, dass meine Großeltern mir die Festivalkarte zu Weihnachten schenken. Es ist das günstigste auf der Liste, gleich nach Haltestelle Woodstock, welches eh umsonst ist.
Ich werde jetzt sehr viel sparen und hoffen, dass ich Highfield und Hurricane zusammen bekomme, denn das sind so meine Nummer 1 Wünsche.
Aber da zwischen ist ja auch noch Ostern und dann im Sommer mein Geburtstag, der sogar in das Greenville fallen wird. Wäre schon ein toller Geburtstag, aber irgendwie habe ich da noch meine Bedenken, weil ich nicht weiß, wie da das Line Up ist und auf dem letzten kenne ich vielleicht gerade mal 5 und dafür sind mir 100 Euro dann doch zu schade.

Ich werde schauen, wie es sich entwickelt und werde dann berichten.

Sonntag, 3. November 2013

Der Kater des Teufels

Lange nichts mehr vom Stinker gehört...
Jetzt gibt es was neues: Vergesst den Pudel des Todes, ich habe nämlich den Kater des Teufels!!!

Mal ein normales Tag mit Örchen am Beispiel von heute:

circa 2 Uhr: Ich wache auf. Ein Geräusch... Es ist Örchen der in der Wohnung auf der Suche nach Essen ist. Unter dem Bett findet er noch eine Plastiktüte und fängt an zu knabbern. Wo hat er die denn her? Ich schaue doch Abends immer noch dreimal umher und finde kein Plastik mehr! Also stehe ich auf, krabbel unter das Bett und klaue ihm die Tüte, welche ich dann in den Schrank packe. Außerdem nehme ich eine Packung Katzenfutter und schütte sie in den Napf bevor ich wieder in`s Bett falle, um weiter zu schlafen.

circa 9 Uhr: Mein Wecker klingelt, damit ich nicht den ganzen Tag verschlafe. Örchen liegt auf der Couch und schaut mich wartend an. Der Futternapf in der Küche ist leer. Als Örchen sieht, dass ich mich langsam aus dem Bett erhebe, ist er als erster in der Küche, steht vor dem Napf und mauzt mich an. "Schau her. Es ist leer und wo bleibt nun der Nachschub?" Ich gehe erst einmal auf die Toilette und versuche zu mir zu kommen. Wieder im Wohnraum angekommen gibt es Nachschub an Futter und ich ziehe mich an.

11.30 Uhr: Ich fahre los zu meinen Großeltern. Bevor ich gehe schaue ich noch einmal grob durch was zur potenziellen Gefahrenquelle werden kann und eliminiere diese. Bei meinen Großeltern werden meine Gedanken oft nach Hause reisen und bei meinem Kater sein. Was er jetzt wohl gerade tut? Hat er wieder irgendwo Plastik gefunden? Liegt er lieb und nett auf der Couch und schläft?

gegen 14 Uhr: Ich komme von Oma und Opa wieder. Schaue nach Örchern: Er steht im Wohnraum noch die Falte von der Couch im Gesicht und streckt sich erstmal eine Runde. Ich lade meinen Rucksack ab, packe ihn aus und gehe auf die Toilette. Örchen folgt mir, biegt im Flur dann aber in sein Katzenklo ab und man hört ihn fröhlich schnurren. Ist wie wenn wir Menschen auf der Toilette sind und feste drücken. Warum kann er es nicht dann erledigen, wenn ich nicht zu Hause bin? Nein immer wenn ich gerade wieder zu Hause bin geht Örchen erstmal sein großes Geschäft verrichten.

gegen 14.30 Uhr: Ein Geräusch aus dem Flur. Lautes Poltern und dann das alt bekannte Geräusch von einem Plastik fressenden Kater. Ich gehe nachsehen und kann es nicht fassen. Örchen ist in mein Vorratsregal gesprungen, hat die Müsli-Tüte nach unten geschmissen und freut sich nun über die erhaltene "Belohnung" in Form der Packung. Ich renne auf ihn zu, halt ihn fest und versuche, mit einer Hand den Mund aufzudrücken um das Plastik wieder raus zu holen. Er schaut mich nur blöde an und hebt schon bedrohlich die Tatze. Aber ein Gutes hat mein Werken an ihm, das Plastik im Mund hat einen Würgereflex angelöst und so kommt es wenigstens wieder zum Vorschein.

15 Uhr: Fütterungszeit. Örchen steht am Napf und sobald der erste Teil der Mahlzeit den Napf berührt schlägt er zu. Lässt aber bald alles stehen.

15.30 Uhr: Ich fahre den Computer hoch und schaue noch nach meinen Favoriten, eh ich damit beginnen möchte meine beiden Vorträge für morgen auf Karteikarten zu schreiben. Schöne Idee, aber nicht mit Örchen. Er springt auf die Tastatur und legt sich vor den Bildschirm hin. Findet direkt neben sich die Packung von meinem Oreo, welches ich eben gerade gegessen habe. Tief durchatmen. Ich nehme Örchen auf meinen Schoß, kuschel mit ihm und rede mit ihm darüber, dass er kein Plastik essen sollte, da er sonst stirbt und ich sehr traurig darüber wäre. Er lässt es mit sich machen und genießt das Kuscheln, bis er sich aus meinem Arm windet und auf die Erde springt. Er legt sich hin, steht nochmal kurz auf und kommt zu mir auf den Sitzwürfel.

etwa 16 Uhr: Ich komme zu dem Schluss, dass Örchen der Kater des Teufels ist und beginne diesen Bericht zu schreiben. Am Anfang liegt er immer noch ruhig neben mir, aber zum Ende hin rennt er wieder in der Wohnung umher. Zerdeppert im Badezimmer meinen Zahnputzbecher, springt auf die Spüle und macht dort ebenfalls komische Geräusche... Ich sage es ja, der Kater des Teufels!!!

So nun hat sich das mit den Vorträgen noch einmal verschoben. Aber ich werde nun damit beginnen und hoffen, dass Örchen mich in Ruhe arbeiten lässt.


Dabei sieht er doch so süß aus.... wenn er schläft!

Samstag, 2. November 2013

SuB Abbau: Stand Ende Oktober

Ich muss erstmal zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht zählen kann. Beziehungsweise habe ich vergessen einen Stapel mit auf das Bild zu schieben und habe diesen daher auch nicht gezählt.
Aber zu Beginn des Oktobers hatte ich einen SuB Stand von 67 Büchern und nicht 61 wie ich erst schrieb.

Im Oktober dazu gekommen sind folgende Bücher:
  • Warum unsere Kinder zu Tyrannen werde
  • Daemonicum: Der Kreis der Magier
  • Der verflixte siebte Biss
  • Das Ultimatum
  • Die Legende von Ayesha: Rune der Knechtschaft
  • Der kleine Lord
  • Rabenliebe
  • Tote Mädchen lügen nicht
  • In unseren Herzen lebst du weiter
Zwei der Bücher habe ich über ein Wichtelpaket erhalten, drei Bücher habe ich ertauscht und die verbleibenden vier habe ich mir selber gekauft.
Macht insgesamt ein Plus von 9 Büchern. 


Gelesen habe ich:
  • Super Typ gesucht
  • Super Mom
  • Das Ultimatum
  • Ich weiß, du bist hier
  • P.S Ich liebe dich
  • Dann bin ich eben weg
  • Jesus liebt mich
  • Achtung Baby
  • Jens auf dem Strom
Wer zählen kann kommt auch auf 9 Bücher, damit habe ich Plus/Minus Null in diesem Monat gemacht.
Werde jetzt mal die Bücher zählen...
Es sind sogar 67 Büchern noch auf dem SuB. Ich gratuliere mir dazu, dass ich zählen gelernt habe.
Und irgendwie habe ich das Prinzip vom ABBAU nicht verstanden, aber ich liebe Bücher nun mal.

Mein Lieblingsbuch im Oktober:

Ich fand "Das Ultimatum" sehr gut, aber mich hat es sehr gestört, dass der Sub-Plot nicht mehr wirklich aufgelöst wurde.
"Dann bin ich eben weg" ist auch ein schönes und auch sehr erschreckendes Buch gewesen. Ich habe es an einem Tag gelesen und es war wirklich fesselnd.
Mit den anderen Büchern konnte ich mich nicht so ganz anfreunden. Entweder haben mich die Handlung nicht gefesselt oder das Ende war nicht so wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe.

Mal schauen wie es im November aussieht. Derzeit lese ich "In unseren Herzen lebst du weiter"

Tine goes Veg

Nun ist es doch schon so weit:
Der Post der euch sagt, dass ich nun den Schritt zum Vegan-Leben gemacht habe! 
Gestern war der "Welt Vegan Tag" und diesen habe ich mir zum Anlass genommen.
Ich möchte mit meinem Geld nicht mehr die Massentierhaltung und die Umstände der Ei- und Milchproduktion unterstützen.
Diese meine ich: Bitte nur das Video anklicken, wenn ihr starke Nerven habt oder es euch einfach egal ist (war ich nicht hoffe).



Ich werde da aber Abstufungen machen, denn Oma und Opa haben gerade erst verstanden, dass ich kein Fleisch mehr esse und lernen auch gerade, dass ich auch keinen Fisch mehr esse.
Ehe ich ihnen noch erkläre, dass ich auch keine Eier und keine Milch mehr zu mir nehme, lasse ich es lieber. Da auch schon die Aussage fiel: "Mach keinen Mist", als ich gesagt habe, dass ich überlege vegan zu leben.
 Also werde ich bei Oma und Opa zum Mittagessen noch Eier und Milch essen. Aber sie holen zum Beispiel die Eier vom Bauern und da ist die Haltung definitiv nicht so und dort werden auch keine Küken getötet!
Außerdem werde ich die Produkte, die Oma mir vom Einkaufen mitbringt auch essen, denn es wäre sonst rausgeschmissenes Geld. In anderen Ländern hungern die Menschen und ich schmeiße das Essen weg, weil es nicht vegan ist. Das kommt mir zu paradox vor. Aber zur Zeit kauft Oma nur das ein, was ich auch ansage und von daher ist alles gut.
Gerade mache ich eine Bestellung in einem Veganen Versandhaus, unter anderem einen Adventskalender mit Reismilchschokolade, außerdem Marshmallows und Gummibärchen und eine Käsealternative mal zum probieren.
Ich werde berichten, wie es klappt!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Da wiehert der Amtsschimmel

Einen Post von Unterwegs jetzt.
Muss meinem Ärger einfach Luft machen! Nachdem ich schon in der Stadt war etwas einkaufen bekam ich einen Anruf von der Sprechstundenhilfe meiner Psychologin bei der ich eine Stunde später einen Termin hätte haben sollen. Die Ärztin ist nicht zur Arbeit erschienen, nachdem sie heute eigentlich aus dem Urlaub wieder da sein sollte. Wer weiß was da passiert ist. Gut dachte ich, dann gehst du halt noch zum Jobcenter,den Mietzuschuss beantragen. Also zum Jobcenter gedackelt, dort in die Reihe gestellt mein Problem geschildert und dann gewartet, dass eine Bearbeiterin Zeit für mein Anliegen hat.

Rein zu ihr und die erst Frage war, warum ich denn den Weiterbewilligungsantrag im August nicht abgegeben habe. Die Stimmen in meinem Kopf schrien: "Weil es Schwachsinn ist! Es hat sich alles geändert, da muss ich nicht den komischen Antrag ausfüllen!" Ich zuckte nur mit den Schultern und erklärte ihr, dass die Kollegin im Juli mir nur etwas für den Arbeitgeber mitgegeben hat, allerdings habe ich im August nicht mehr gearbeitet. Gut, aber ich habe ja im Juni schon den Antrag zugeschickt bekommen. Ob ich den denn noch hätte. Das habe ich dann verneint und sie wollte mir noch etwas ausdrucken. Stellte noch einige Fragen und als sie fragte ob ich BaFög bekomme und ich dies bejahte überlegte sie kurz, verschwand dann zu einer Kollegin, kam nocheinmal zurück und meinte, dass sie sich erstmal beraten müssen ob ich nun weiter beantragen muss oder noch einmal komplett neu. Ach Nee?!?!?! Deswegen war ich Ende Juli dagewesen, genau wegen der Frage und da hieß es noch, ich solle weiter beantragen, was ja totaler Blödsinn ist!
Nach einiger Zeit, die sie mich warten ließ bekam ich einen Antrag auf Zuschuss der Unterkunftskosten. Wegen diesem Wisch war ich Ende Juli schon da und habe da noch nichts bekommen. Naja jetzt kann ich diesen Schein ausfüllen und dann morgen da wieder abgeben, habe ja alle Unterlagen zu Hause.
Aber ganz ehrlich, da sagt einer hüh und der andere hott. 
Nach der ganzen Aktion wollte ich noch zu meiner ehemaligen Kinderärztin, da seit über einem halben Jahr ein MRT vom Kopf fällig ist. Brauche von ihr aber noch die alten Befunde, damit mein Hausarzt weiß, wegen was er überhaupt die Einweisung fertig machen muss. Aber die gute Frau hatte auch Urlaub!
Irgendwie war es heute so Amtstechnisch nicht mein Tag!

Bücher, Bücher-Paket und SuB-Abbau Oktober

Ich glaube, ich habe hier noch nie über meine Liebe zu Büchern geschrieben oder? 
Dann tue ich es jetzt: Ich LIEBE Bücher!
Ich mag es mich in eine andere Welt zu träumen und mit den Protagonisten mitzufühlen.
Habe die Tage im Internet eine neue Seite entdeckt, welche gebrauchte Bücher sehr günstig anbietet. Dort habe ich dann 8 Bücher bestellt. Gestern kam die Info, das Buch 8 ("Raum") leider nicht mehr vorrätig ist und ich einen Gutschein bekomme. Daher sind es auf dem Foto hier jetzt nur 7 Bücher.
Und zwar liegen da einmal "P.S. Ich liebe dich", der Schnulzenroman schlechthin, aber ich möchte ihn auch einmal lesen! Dann "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" und "Achtung Baby" zwei Bücher von Comedians. Zu Dr. Eckart von Hirschhausen gehe ich im Dezember zum Programm "Wunderheiler" nach Berlin, daher habe ich mir das Buch gekauft und Michael Mittermeyer liebe ich, also was das Buch auch ein muss.
Dann gibt es noch "Jesus liebt mich" und "Hummel Dumm", wieder zwei sehr lustige und humorvolle Bücher. Brauche das zwischen den ganzen Krimis auf dem SuB und von David Safier habe ich schon "Mieses Karma" lesen und war sehr begeistert.
Und die letzten zwei Bücher sind dann doch eher ernstere und zwar zu einen "Nichts leichter als das" und "Dann bin ich eben weg - Die Geschichte einer Magersucht". Beide haben das Hauptthema Magersucht, welches mich gerade sehr interessiert.

Damit landen 7 weitere Bücher auf meinem SuB, nun mögt ihr euch fragen "SuB, was zur Hölle ist das?" und ich werde es euch erklären. SuB ist der Stapel ungelesener Bücher. Leider ist der bei mir so riesig, das es vier Stapel sind. Derzeit umfasst er sage und schreibe 59 Bücher (Shame on me). Allerdings werden auch noch in den nächsten Tagen zwei weitere Bücher hinzukommen. Zum einen "Der Erdbeerpflücker" und zum anderen "Trotzdem habe ich meine Träume". Beide habe ich bei Kleiderkreisel im Forum bei "Ich schenk dir ein Buch" geschenkt bekommen. Dafür habe ich "Gegen das Sommerlicht" und "Nimm mich, bezahl mich, zerstör mich" verschenkt. Ein guter Tausch finde ich!
Werde jetzt immer einmal im Monat ein Foto von meinem SuB hochladen und schreiben, welche Bücher ich so gelesen habe. Mal schauen, wann dann alle 61 (zähle die zwei jetzt mal mit) durchgelesen sind.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Wie die Zeit vergeht...

Genau ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich für mich den Entschluss gefasst habe, kein Fleisch und keinen Fisch mehr zu Essen.
Möchte daher jetzt ein Resumé ziehen. Passend dazu auch das Lied "Ich ess Blumen" von den Ärzten.



Der große Fleischesser war ich ja noch nie, da ich den Geschmack nicht mochte und das ich um Fleisch zu haben ein Tier umbringen muss war mir schon immer zu wider. Der Ausschlaggebende Punkt war dann noch die Zustände in der Massentierhaltung und die Frage: "Warum esse ich eigentlich Fleisch?"
Die ersten Wochen ohne Fleisch waren ziemlich hart, weil die Routine drin war einfach zu Essen. Es war ein Dienstag, als ich angefangen kein Fleisch mehr zu Essen und am Freitag hatte ich Spätschicht. Habe es nicht geschafft mir Mittagessen zu machen und dementsprechend Hunger hatte ich circa eine Stunde vor Feierabend. Draußen war gerade die Party der Jugendlichen voll im Gange, wo auch gegrillt wurde. Ich wurde gefragt ob ich auch ein Würstchen möchte und habe Ja gesagt aus dem Unterbewusstsein heraus und da ich extremen Hunger hatte. War ein kleines Nürnberger Würstchen, aber schon nach dem halben war mir schlecht (habe das Fett im Fleisch nie gut vertragen) und das schlechte Gewissen kam. Ich glaube eine Woche später haben ich mir Schichtsalat beim Discounter gekauft nach der Arbeit und den dann auf dem Parkplatz noch gegessen, bis ich nach der Hälfte Stückchen gesehen habe, die nach Fleisch aussahen. Noch einmal genau auf die Zutatenliste geschaut und Tatsache, da war Fleisch drin. Habe den Salat dann allerdings nicht mehr weiter gegessen. Aber das waren so die einzigen Ausrutscher von meiner Seite aus.
Was wirklich extrem schwierig war, waren die vielen Grillfeste gerade auch am Anfang, da es für mich einfach dazugehörte ein Stück Hähnchenbrust zu Essen. Ich versuchte mich in Tofuwürstchen und anderes Fleischersatzzeugs mit dem Ergebnis, dass ich jetzt auch darauf verzichte. Wenn es Grillabende gibt, dann esse ich Gemüsespieße, Zuccini, die Fleisch freien Salate (Kartoffel- oder Nudelsalat) und vielleicht mal Räuchertofu. Denn Tofu gehört für mich nicht zu dem Fleischersatz an sich, denn das sollte und wollte Tofu nie sein.
Oma und Opa waren dann schon wieder eine Sache für sich Anfangs wurde mir Leberkäse angeboten. Auch letztens kam es vor, dass Oma mich fragte ob ich denn zu den Pellkartoffeln auch Leberwurst haben möchte. Opa fing schon an zu lachen und versuchte es zu unterdrücken, bis Oma dann doch bemerkte, dass sie mir gerade Fleisch angeboten hat. Ich glaube vor etwa 3 Monaten habe ich das letzte mal Fleisch gegessen in Form von Speck im Spinat. Oma ist es erst eingefallen, als der Speck schon drin war. Aber gut war, dass sie dachte: "Sag ich nichts, vielleicht merkt sie ja nichts." Habe davon aber nicht viel gegessen. 
Bei Oma und Opa esse ich auch noch Fisch, da ich jetzt schon stolz bin, dass es am Sonntag Spinat ohne Speck gab und eh sie dann noch verstehen, warum ich keinen Fisch mehr esse, da esse ich vielleicht einmal im Monat ein Stück Fisch.
Andere Leute haben es auch gut aufgenommen. Ich war glaub ich 3 Wochen später bei meinen Eltern und es gab Rinderfilet und mein Stiefvater hat dann extra für mich noch eine Dose Erbsen aufgemacht, damit ich nicht nur an Kartoffeln und Pilzsoße da sitze. Fand ich echt super nett.
Meine Freunde haben es auch gut aufgenommen. Die meisten Fragen die kamen waren: "Warum das denn?", "Und was isst du dann?" und "Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich Fleisch esse?"
Zur letzten Frage habe ich eine klare Position. Ich möchte niemanden vorschreiben, was er zu essen hat und was nicht. Ich verurteile niemanden nur weil er Fleisch isst. Ich lege dann nur meinen Standpunkt klar, warum ich es nicht tue und frage vielleicht mal nach, ob derjenige es schon versucht habe wenn die Aussage: "Ohne Fleisch könnte ich nicht leben" kommt.
Wie damals mit Miss X in der WG, die mir erklärte sie könne mich als Vegetarier verstehen, aber Veganer könne sie nicht verstehen. Nachdem ich ihr die Standpunkte klar gemacht habe, war sie anderer Meinung. Ich verurteile nicht, aber ich rege zum Nachdenken an.
Und zum Thema Vegan. Ich habe schon Ewigkeiten keine Milch mehr getrunken. Eier gab es Sonntag zum Spinat, aber vorher auch schon lange nicht mehr. Lediglich von Frischkäse komme ich nicht weg und ab und an mal einen "normalen" Jogurt. Ich denke mit der Zeit wird es schon noch dazu kommen, das sich Vegan werde, denn ich bin gegen die Massentierhaltung bei Fleisch, aber ich finde die Zustände bei der Milch- und Eigewinnung genauso schrecklich, wenn nicht sogar noch schlimmer. Und sowas kann ich nicht mit gutem Gewissen unterstützen.
Ich kann sagen, ich habe das halbe Jahr bisher sehr genossen. Ich denke ohne den Verzicht wäre ich nie auf den Geschmack der ganzen Urgetreide gekommen. In meinem Vorratsschrank stehen zur Zeit sowohl Couscous und Bulgur als auch Weizen Ebly.
Gibt es, was ich besser machen möchte? Ja ich möchte mehr schauen, was ich genau esse. Habe jetzt öfter unbewusst Gelatine gegessen, die in Frischkäse drin war. In Frischkäse... HALLO? Was sucht sie da drin? Also das ich bei Kartoffel- und Nudelsalaten aus dem Supermarkt auf die Zutatenliste schaue ist klar, aber bei Frischkäse? Muss ich da immer drauf schauen? Werde diese Sorte jetzt auf jeden Fall nicht mehr kaufen.
Klar ich nehme jeden Tag Gelatine zu mir über meine ADHS Medikamente, die ja in einer Kapsel sind. Und ich habe mir jetzt gesagt, ob ich die Kapsel mitesse oder sie wegschmeiße und nur das Pulver nehme es ist egal, denn das Tier ist trotzdem dafür gestorben und ich habe das schon mit dem Kauf des Medikaments unterstützt.
Aber in Frischkäse hat Gelatine nichts zu suchen!

In diesem Sinne auf ein weiteres halbes Jahr. Werde dann zum ganzjährigen nochmal ein Resumé schreiben ob ich in der Zwischenzeit Veganer geworden bin. Möglich ist alles.

Sonntag, 22. September 2013

Nicht Meckern, wenn man etwas Ändern kann

Heute wende ich mich mal direkt an meine Leser. Mal ein Thema was mir sehr wichtig ist.
Dazu habe ich ein Super Bild im Internet gefunden. Quelle: Super Comics und co.



Dieser Comic sagt einfach alles!
Leute geht Wählen, noch sind die Lokale offen. 
Denn sonst kann man nicht meckern finde ich. Alle regen sich über die Politiker auf, aber wenn es dann Zeit ist etwas zu ändern kommt da immer nur: "Wenn ich Wählen gehe, änder ich damit ja auch nichts." Aber ihr habt es immerhin versucht. 
Ich weiß zum Beispiel, dass in meinem Wahlkreis als Direktkandidat der Tomaten sehr beliebt ist, er ist einfach super Sympatisch, aber dennoch habe ich ihn nicht gewählt, sondern eine andere Partei, die ich mag und deren Parteipunkte ich mit gutem Gewissen unterschreiben kann. Aber am Ende des Tages werden bestimmt die Tomaten wieder gewinnen. 
Wen ich gewählt habe sage ich jetzt hier erstmal noch nicht, wenn die Wahl vorbei ist kann ich gerne sagen, wenn es jemanden interessiert.
Allerdings kann ich sagen, dass ich sehr erschrocken war, als ich auf der Kandidatenliste gelesen habe, dass der Kandidat der NPD ein Erzieher ist. Wie kann man bitte mit der Einstellung einem sozialen Beruf nachgehen?

Samstag, 21. September 2013

Nur noch weg...

Spätestens wenn die Heizung anfängt mit dir zu reden weißt du, dass es dringend Zeit ist dir eine neue Wohnung zu suchen.
Ich suche schon eine Weile. Habe schon öfter nach geschaut, aber ich scheue immer noch zurück, weil ich meine hier dann noch renovieren muss, die neue Wohnung unter Umständen auch. Außerdem würde ich, wenn ich wirklich umziehen sollte, eine Zweiraumwohnung wählen, die dann auch noch in einem anderen Bezirk liegen soll und nicht in diesem sozialen Brennpunkt wo ich jetzt wohne.
Auch bräuchte ich dann noch ein paar neue Möbel für die neue Wohnung, da ich einige von hier nicht mitnehmen würde. Es ist gerade leider einfach finanziell nicht drin, da auch noch Kaution draufzahlen müsste, da ich hier ja weniger Kaltmiete bezahle, als ich in einer größeren Wohnung zahlen würde. 
Habe im Internet schon Wohnungen gesehen, die von der Fläche her sogar kleiner waren. Die ich jetzt habe ist einfach doofe geschnitten und ich fühle mich hier gar nicht mehr wohl!
Und seit knapp einer Stunde redet die Heizung mit mir. Sie zwitschert, klingt wie ein kleiner Vogel oder so. Extrem nervig, werde hier noch durchdrehen... Werde das jetzt erstmal beobachten und morgen mir von Oma und Opa nen Vierkant mitbringen und dann erstmal entlüften. Wenn alles nicht hilft muss ich wohl zum Vermieter. Dafür muss es hier aber auch ordentlich aussehen. Ziemlich doofe Situation, aber ich habe heute schon angefangen hier aufzuräumen, werde auch gleich wieder weiter machen. Örchen mach das Zwitschern auch total nervös.

Nachtrag: Die Heizung ist wieder ruhig. Dennoch werde ich weiter aufräumen. Bin schon sehr stolz auf mich bisher. 

Sonntag, 15. September 2013

Kleiner Streber und der Rotstift der Macht

So die Schule läuft mittlerweile einen Monat. Einen Monat, wo ich einen großen Teil des Tages in Straßenbahn und Zug verbringe. 
Aber ich muss sagen, ich bereue es nicht, die Schule in Potsdam (war Schule B) gewählt zu haben. Denn ich habe eine super Klasse mit 21 Mädchen und sage und schreibe 2 Jungs erwischt. Erzieher/Erzieherin ist halt immer noch eine Frauendomäne.
In der Woche habe ich 26 Stunden in den Schule und dann halt die Hausaufgaben, die schon nochmal eine gewisse Zeit einnehmen. Ich habe insgesamt 11 Fächer: Lernfelder 1 bis 6 (da geht es dann um das spezifische Wissen für den Erzieher), Deutsch, Englisch, Politische Bildung, Informatik und Biologie. Das Lernfeld 6 unterteilt sich dann nochmal in Sport/Bewegungserziehung, Musikerziehung und Kreativ/Kunst. Die Fächer PB, Bio und Info werde ich nur im ersten Lehrjahr haben, sie werden dann durch die Lernfelder 7 bis 9 ersetzt. Lernfeld 1 habe ich auch erstmal nur im ersten und dann im letzten Lehrjahr nochmal. Die Lernfelder 2 und 3 fallen nach zwei Jahren auch weg.
In dem einen Monat gab es auch schon die ersten Note. Die sehen wie folgt aus:


Informatik war ein Test über Aufbau und Arbeitsweise einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage. In der 10. Klasse hatte ich das Thema noch viel ausführlicher und so war der Test recht einfach. Die anderen beiden Noten waren Übungen, einmal erstellen von Ordnern und Unterordnern, die andere Zeichenformatierungen in einer Word-Datei.
Biologie war es ein Test über das Thema "Gesundheitserziehung" dazu müssen wir jetzt auch mit einem Partner ein Referat halten, welches 45 Minuten gehen soll. Ich habe mit meiner Partnerin das Thema "Vegane Ernährung bei Kindern - Risiko oder Chance". Ist wirklich sehr spannend und wir haben da auch sehr viele Ideen, wie wir es anschaulich rüber bringen. Ich bin schon so gespannt, wie der Vortrag wird. Wir sind allerdings erst Ende Oktober dran, da in zwei Wochen ja schon wieder Ferien sind. 
L4 heißt übersetzt "Mit Kindern und Jugendlichen Lebenswelten strukturieren und mitgestalten". Befasst sich sehr viel mit den rechtlichen Grundlagen. In dieser Woche werden wir noch einen Test schreiben über das SGB VIII, das Kinder- und Jugendhilfegesetz.
Bis zu den Ferien stehen bei mir noch 4 Tests drin. Dann bin ich wirklich Ferienreif.

Und ich habe am Anfang des Schuljahres einen Stift von meiner Klassenlehrerin erhalten, den Rotstift der Macht. Dieser zeigt, dass ich so blöd war und mich dazu bereit erklärt habe das Klassenbuch zu führen. Es bei jedem Raumwechsel unter meine Fittiche zu nehmen und jedem Lehrer hinterher renne, dass er bitte einschreiben soll. Sehr toll wenn die Lehrer dann sagen "Ich habe eingeschrieben" und im nächsten Raum schaue ich nach und keine Eintragung vorhanden.
Besonders clever, diese Aufgabe einem ADHSler zu übertragen. Habe das Buch schon öfter im Raum liegen lassen oder nach dem Raumwechsel vergessen wieder auszupacken. Bei letzterem ist es nicht so schlimm, weil die Lehrer immer wieder fragen. Ersteres schon eher, weil das Buch dann den ganzen Tag weg ist.
Mal schauen wie oft ich das Buch noch vergessen werde. Aber wird bestimmt noch ein paar mal vorkommen. Auch wenn ich immer versuche dran zu denken.
So werde jetzt erstmal noch ein paar Sachen abschreiben und dann die Tasche packen.

Samstag, 14. September 2013

Spielereien mit dem neuen Handy

Wie ich ja schon eine Weile vor hatte habe ich mir nun ein neues Handy geleistet.
Und zwar ist es nun ein Samsung Galaxy Young geworden. Mit recht neuem Android-System und ein gutes Einsteiger-Smartphone, welches gar nicht mal so teuer ist.
Habe mir dort auch schon einige gute Apps runter geladen. Unter anderem DSB (Digitales Schwarzes Brett) das ist halt die Vertretungsplan-App für meine Schule. Sehr nützlich.
Dann die Blogger App, wo ich Posts verfassen, speichern und veröffentlichen kann. Finde ich auch sehr gut gemacht, werde ich allerdings nicht für Veröffentlichungen nutzen, da ich mit dem Handy doch immer Fehler in die Schreibung haue und auch nicht immer Lust habe auf die Umschalttaste zu drücken. Aber zum Entwürfe planen, vorschreiben und Ideen entwickeln ist die App echt gut. Werde da vielleicht einige Sachen schreiben und am PC nochmal Korrektur lesen.
Auch habe ich mich dem Trend angeschlossen und züchte mein Alien-Baby mit Namen Pou. 
Außerdem habe ich "4 Bilder ein Wort" runtergeladen. Die ist auch sehr gut und manchmal echt sehr kniffelig. Ein guter Zeitvertreib jeden Tag für den Zug und auch meine beiden Klassenkameradinnen, die auch aus meiner Stadt kommen rätseln mit.
Beste App ist meiner Meinung nach Noom. Ist eine App, wo man am Anfang sein Gewicht, Größe und Alter eingibt und dann täglich, was man an Sport gemacht hat und was man gegessen hat. Jeden Tag gibt es neue Aufgaben, die man lösen kann und man beschäftigt sich dadurch immer mehr mit dem Thema Gesunde Ernährung und Abnehmen. Ein Schrittzähler ist auch gleich integriert und die App ist sogar kostenlos. Ist echt eine gute Sache wie ich finde. 

Was aber negativ an dem Handy ist, ist die sehr schlechte Kamera. Gerade einmal 2 Mega Pixel hat sie. Da ist die von meinem alten Samsung GT-S5230 besser gewesen. Aber ich kann damit leben, dann habe ich halt immer meine "alte" Kamera dabei.

Alleine sein oder doch lieber Gesellschaft

Und wieder hat die Spirale mich wieder gepackt und führt der Zeit stark abwärts.
Wenn ich in Gesellschaft bin, dann fühle ich mich meistens gut. Allerdings wenn ich zu Hause bin, dann schaffe ich es irgendwie nie mich aufzuraffen um mich mit jemanden zu Treffen. So habe ich derzeit schon einige Leute verärgert und auch verarscht oder belogen, da ich zwar Verabredungen mache und entweder kurz vorher absage oder gar nicht erst erscheine. Mir tun alle Leute leid, die in letzter Zeit darunter leiden mussten, die meisten verstehen es, da sie wissen das ich meine hoch und runters habe. Andere sind dann sauer und ich kann sie auch verstehen. So habe ich heute eine SMS von meiner Trainerin erhalten. Eigentlich hatte ich gesagt, dass ich zum Mattenaufbau in der Halle sein wollte. Aber ich kam einfach nicht aus dem Bett hoch und als ich es dann geschafft hatte hing ich doch erstmal über der Toilette. Hoffe nur, dass ich mich nicht mit dem Magen-Darm-Infekt angesteckt habe, der zur Zeit in der Klasse umhergeht.
Die SMS war halt eher nicht so freundlich, aber ich kann es einfach verstehen.
Meine Ärztin nimmt das Ganze glaube ich auch nicht so ernst. Habe mit ihr geredet, als ich ein neues Rezept abgeholt habe und meinte auch, dass ich Nachmittags für die Schule nicht mehr lernen kann und gar keine Konzentration mehr habe. Wenn ich dann wieder alleine zu Hause bin, nach der Schule, geht wieder nichts. Ich bin extrem antriebslos und wenn ich es doch schaffe etwas anzufangen habe ich keine Konzentration und bringe es selten zu Ende. Selbst jetzt fällt es mir extrem schwer diesen Text zu verfassen.
Und statt mir auch noch 5er oder 10er MPH für den Nachmittag aufzuschreiben erzählt sie mir nur, dass ich die erste Kapsel morgens ja auch viel zu früh nehme. Zwischen 6 und halb 7. Allerdings dauert es auch ne halbe Stunde, bis es wirkt und ich fahre um halb sieben schon mit der Bahn Richtung Bahnhof. Und dann muss ich vor der Kapsel ja auch noch Essen...
Mal schauen ob ich es schaffe mich heute noch aufzuraffen und raus aus der Wohnung zu kommen. Obwohl ich hier auch wieder aufräumen könnte.
Ich komme derzeit selber nicht mit mir klar und will mich dann auch nicht anderen aufdrängen, da ich in solchen Zeiten immer sehr schwierig bin. Deswegen hilft Gesellschaft auch nur meistens. Ich will das andere, wenn ich alleine bin, will ich Gesellschaft und wenn ich Gesellschaft habe möchte ich eher alleine sein.
Werde jetzt erstmal eine Rauchen (schlechte Angewohnheit in diesen Situationen) und dann schauen was der Tag bringt.

Dienstag, 10. September 2013

Seeluft schnuppern und (versuchen) Probleme zu vergessen

Ich weiß, ich habe mich schon Ewigkeiten mich mehr gemeldet und es tut mir auch ehrlich leid, wenn ich so nachdenken, wofür ich die Zeit verschwendet habe. Ende Juli bin ich über meinen 19. Geburtstag in den WG-Urlaub gefahren und habe dort jemanden kennengelernt. Habe dann die ganze letzte Ferienwoche bei ihm verbracht und wir sind dann auch Anfang August zusammen gekommen, wir waren auch recht glücklich. Dachte ich zumindest:
Dieses Wochenende war ich in Rostock zusammen mit Line, eine Freundin noch aus Abi-Zeiten, die jetzt ein FSJ in Japan gemacht hatte. Wir haben einen Kumpel auch aus Abi-Zeiten besucht, der dort jetzt studiert.
Freitag nach der Schule bin ich mit einem Fernreisebus hoch gefahren. An der Haltestelle wo er wohnt, wurde ich von Line und ihm abgeholt und wir waren noch schnell einkaufen, da er noch nicht wusste, dass ich seit knapp fünf Monaten Vegetarierin bin. Dann haben wir noch Playstation gespielt, einen Film gesehen und Abendbrot gegessen und sind dann auch schlafen gegangen, weil wir irgendwie alle sehr fertig waren und am Samstag früh aufstehen wollte.
Denn am Samstag um 5 Uhr klingelte der erste Wecker, der von Line. 5.10 Uhr war dann mein Wecker an der Reihe und gegen halb sechs der von unserem Kumpel. Aber da waren wir eigentlich schon alle auf den Beinen. Warum wir am Samstag so früh aufstehen? Wir wollten zu Karls Erlebnishof und den Nachmittag noch an den Strand. Also früh zu Karls, weil auch nur alle drei Stunden ein Bus kam. Um kurz nach Sechs sind wir dann los zur S-Bahn und dann mit dem Bus. Wir waren kurz vor Eröffnung da und haben erstmal das Außengelände erkundet. Die Kartoffelrutsche sind wir dreimal herab gesaust und das Klettergerüst war auch sehr gut. Die super Doppelschaukel nicht zu vergessen! Line und ich wurden nochmal zu kleinen Kindern.
Drinnen dann im Hofladen shoppen. Es gab so viele Sachen. Ich habe am Ende Erdbeermarmelade, Seife und so eine Cranberry Trinkmischung gekauft. Eine Flasche Erdbeerwein gab es mit einem Gutschein umsonst dazu. Um kurz nach 11 Uhr sind wir dann wieder Richtung Rostock gefahren.
Nachmittag waren wir dann am Strand Hohe Düne und waren auch ein bisschen in Warnemünde bummeln.
Am Ende des ganzes Tages war ich echt fertig, den wir sind schon viel gelaufen.
Naja von meinem "Freund" hatte ich die ganze Woche nichts gehört. Habe ihn zwar öfter gefragt ob wir uns sehen, aber immer hatte er keine Zeit, war mit Freunden unterwegs oder wollte gerade schlafen gehen. Also ich wusste spätestens Mittwoch, dass irgendwas faul ist und so bin ich das Wochenende doch sehr spontan hoch nach Rostock gefahren. Einfach um Abstand zu bekommen und die Probleme zu vergessen und auch aus Provokation, da ich nicht immer dann Zeit habe, wenn er will. Außerdem habe ich gespürt, dass es zu Ende geht und wollte einfach mal was mit anderen Leuten machen, denn in den 5 Wochen die wir zusammen waren, haben wir fast alles zusammen gemacht.
Nach dem Marathon-Tag bin ich dann kurz bei Facebook on gewesen mit meinem Handy und las eine Nachricht von einer Freundin, bis ich darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass meine "Freund" mir eine Nachricht geschrieben hat. Sie bestand doch Tatsache aus: "Es läuft gerade nicht so gut zwischen uns. Tut mir leid!" Ach was??? Das habe ich auch schon bemerkt gehabt, ich hatte zwischendurch auch einmal meine Zweifel gehabt. Naja das habe ich ihn dann auch geschrieben. Und ihn gefragt, ob er heute da ist, damit ich meine Sachen und meinen Schlüssel wieder haben kann. Nee sei er nicht, aber er wolle mir meine Sachen auf das Bett legen und den Schlüssel dann in den Briefkasten stecken. Gestern wollte ich dann nicht weiter drauf eingehen und habe es dabei belassen.
Am Sonntagmorgen habe ich ihn denn gefragt ob es auch einen Grund gibt und was ich falsch gemacht habt. Einzige Antwort war: "Facebook Post!" Ach soweit sind wir also schon? Naja angesehen und ich dachte echt ich spinne. War was von wegen: 
"Was ist besser: Mädchen 1: Toller Charakter, Nett, kein Anstand  
Mädchen 2: süß, nett, traumhaft, bezaubernd."
Irgendein Kumpel von ihm auch noch: 2. 
Habe ihm dann auch noch geschrieben, dass er hätte mit mir reden können, wenn es ihn so sehr gestört hätte und ich kann ja wohl nicht wissen, was er genau will, wenn er es nicht sagt. Dazu hat er nichts geschrieben, nur dass er es Sonntag doch nicht schafft mit meinen Sachen. Ganz ehrlich einfach nur lachhaft. Also bin ich seit gestern wieder single. 
Aber dennoch waren die 5 Wochen, naja weniger eine wo schon alles doof war, echt schön. Bin so im Nachhinein dann aber auch echt froh, dass ich mit ihm noch nicht mein erstes mal hatte.


Dennoch war mein Wochenende in Rostock echt schön und ich habe auch ein bisschen abschalten können. Danke an Line und an unserem Kumpel, dass ihr das Wochenende mit mir verbracht habt, auch wenn es nicht leicht mit mir war. Ich war einfach extrem nervig dieses Wochenende...

Nachsatz vom Dienstag:

Ich war Sonntag noch oben gewesen um meine Sachen persönlich zu holen. Ich habe genau gehört, dass er da war, aber nicht aufgemacht hat. Als ich ihn unten drauf angesprochen habe kam nur ein pampiges "Na Und?" Als ich ihm erklärt habe, dass ich einfach meine Sachen haben will und nicht möchte, dass er nochmal in meine Wohnung geht kam eine Weile nichts und dann nur noch so: "Steht vor deiner Tür!" 

Mit diesem Feigling bin ich echt durch!!!!

Freitag, 19. Juli 2013

Sind Zwei besser als Eins?

Seit Dienstag habe ich hier zwei von der Sorte Katze umherzuwuseln.
Angefangen hat es morgens, als ich in die Stadt wollte die letzten Unterlagen für den BaFög-Antrag fertig machen lassen. Ich kam in den Hausflur und hörte es schon kläglich jammern und weinen. Die Geräusche kamen eindeutig aus dem Keller. Ich also runter und die erste Tür aufgemacht. Hinter der zweiten Tür kam dann ein kleines Kätzchen hervorgesprungen und strich mir sofort um die Beine. Es tapste verwirrt umher. Ich beobachtete es eine Weile und mir war klar, die Kleine hat mächtig Hunger. Sie spielte mit einem Stein und versuchte diesen dann zu fressen. Ich sie also vorsichtig gepackt und mit hoch genommen. Auf die Fußmatte gesetzt und die Tür aufgeschlossen. Örchen steckte freudig den Kopf aus der Tür und hatte erstmal fast eine Kralle im Gesicht. Die Kleine fauchte, buckelte und drohte Örchen sichtlich. Er schaute mich total verwirrt an. Also nahm ich das Kätzchen hoch und ging mit ihm rein und setzte es dann an Örchens Napf und es wurde gleich alles an Futter verdrückt.
Als sie satt war steckte ich sie in die Transportbox und ab ging es zum Tierarzt. Mir war sofort klar, dass die Kleine behalten möchte, denn in`s Tierheim würde ich sie nicht geben wollen. Bei der Tierärztin stellte sich raus, es ist wirklich ein kleines Mädchen. Circa 8 Wochen alt und top fit ohne tierischen Mitbewohner, was mir am Wichtigsten war, damit Örchen sich nicht ansteckt. Die Ärztin gab mir eine Tablette zur Entwurmung mit und das Kätzchen wurde bekam gleich die erste Impfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Wieder zu Hause überlegte ich hin und her wegen einem Namen. Als Junge wäre der Fall klar gewesen: Lucky. Weil er dann glück gehabt hätte, dass ich ihn gefunden habe. Nun war es aber ein Mädchen. Ich entschied mich dann für Lilly. Lustiger weise heißt die Vorbesitzerin von Örchen hier im Blog auch Lilly, was mir aber erst später aufgefallen ist. Ich nenne Kätzchen weiterhin Lil. Also Lil entpuppte sich als wahres Wunder. Total niedlich, auch sehr gelehrig. Denn anfangs wurde noch mit Krallen gespielt und ich sah sehr interessant aus. Nachdem ich dann öfter mal NEIN gesagt habe und sie einfach habe stehen lassen, lässt sie es jetzt meistens sein. Sie ist auch total verschmust und schnurrt wie ein Weltmeister. Mit Örchen hat sie allerdings weiter ihre Probleme. Er zeigt sich sehr interessiert, aber sobald er in ihre Nähe kam wurde gefaucht und gebuckelt. Er ist sichtlich genervt davon. Als ich Mittwoch mit beiden auf dem Balkon war hat er einen günstigen Moment abgewartet und ist dann hops auf den Nachbarbalkon gesprungen. Zum Glück wohne ich im Erdgeschoss und der Nachbar, wo er dann saß, ist auch in der Jugendhilfe, so dass ich meine Betreuerin anrufen konnte, da sie ja den Schlüssel hat. Er hat sich aber ganz schwer nur hochnehmen lassen um wieder in meine Wohnung zu gehen. Seit dem sitzt er oft an der Balkontür oder an der Wohnungstür und mauzt fürchterlich. Dienstag hat er es auch geschafft kurz über die Wohnungstür abzuhauen. Ich bin dann raus und er kam von oben runter, aber dennoch war er total verstaubt. Keine Ahnung wie lange er draußen war, denn leider geht meine Wohnungstür öfter mal auf, wenn sie nicht kräftig genug zugemacht wird.
Die Tatsache das Örchen leidet ist mit ein Grund dafür, dass ich mich jetzt entschieden habe Lil schweren Herzens wieder abzugeben. Und zwar sucht Jenny für ihre 3 Jahre alte British Kurzhaar/Exotik Shorthair noch eine zweite Katze und ich denke, das passt die kleine Lil besser als zu meinem ruhigem, altem Örchen. Außerdem bin ich in nächste Zeit viel zu viel unterwegs und habe nicht die nötige Zeit mich mit so einem kleinen Energiebündel zu beschäftigen. Auch bleibt sie ja nicht so klein wie sie jetzt ist, sondern sie wird in spätestens einem Jahr so groß sein, wie Örchen und dann wird es hier mit dem Platz doch ziemlich eng, da ich immer noch eine extrem doof geschnittene Einraum-Wohnung habe. Ich werde vielleicht nach meiner Ausbildung umziehen in eine Zweiraum-Wohnung, vielleicht sogar noch in der Ausbildung und dann habe ich mehr Platz. Vielleicht werde ich dann nach einer geeigneten Zweitkatze für Örchen suchen. Es muss dann auf jeden Fall eine ältere und ruhigere Katze sein.
Sonntag heißt es dann erstmal Abschied nehmen von Lil und dabei macht die Zusammenführung mit Örchen jetzt ihre ersten Fortschritte, es wird kaum noch gefaucht wenn er sich ihr nähert und es wurde auch schon mehrmals Nase an Nase geschnuppert, aber dennoch ist sie einfach nicht die Richtige für Örchen und es ist einfach für alle Beteiligte das Beste, wenn sie zu Jenny geht.


Ist sie nicht süß?



Montag, 15. Juli 2013

Team Edward und ängstliche Rehe

Hier mal der Artikel, auf den sich ein großer Teil bezieht!

Also was ich heute gelesen habe war schon so traurig, dass es irgendwo wieder lustig ist! Geht um den großen Abhörskandal der USA und die Tatsache, dass sich ja viele in Sicherheit wiegen, dass sie davon nicht betroffen sind.
Ein Mann hat vor einer Zeit eine Veranstaltung auf Facebook erstellt und hatte dann den Staatsschutz zu Hause, wo ich mir dann schon denke "KRASS!"
Ich finde es einfach nur traurig, dass wir schon so weit sind, dass ein Scherz nicht mehr erkannt wird und dann sofort der Staatsschutz alarmiert wird. In der Veranstaltung ist es ersichtlich, dass es nicht ernst gemeint ist.
Mir fehlen eigentlich die Worte. Klar ich finde es absolut in Ordnung, wenn Leute überwacht werden, wo der Verdacht auf Terrorismus besteht, aber da ist eindeutig was schief gelaufen. Man kann doch nicht einfach Leute überwachen, alle Telefonate und E-Mail verkehre mitlesen. Alleine schon, dass Microsoft da seine Hände mit ihm Spiel hatte und dafür gesorgt hat, dass die USA auch schön auf die E-Mails zugreifen kann. Ohne Worte.

Was mich die Tage aber eigentlich noch viel mehr aufregt ist dieser neue Song von Bushido. Und so etwas bekommt einen Bambi für Integration. Ich stimme Peter Plate von Rosenstolz aus vollstem Herzen zu, der sich ja damals schon dagegen ausgesprochen hat, dass jemand der bis vor kurzen noch mit Menschenverachtenden, Schwulenfeindlichen Texten bekannt war einen Integrationsbambi bekommt. Damals habe ich ihn schon für seinen Mut bewundert und mich auf seine Seite gestellt. Und gerade mal 2 Jahre später kommt ein Lied, wo er wieder gegen Schwule hetzt, er nennt Berlins Bürgermeister sogar namentlich und er hetzt gegen die Grünen Chefin Claudia Roth. Seine Stellungnahme ist ja auch der absolute Knaller, wo er noch dreist sagt: "Naja ob es Beleidigung ist wird sich erst noch herausstellen!"
Habe mir jetzt mal den ganzen Songtext durchgelesen und mir fehlen echt die Worte. Zu recht ist es auf Youtube gesperrt worden.

Einige Leute fordern nach dem Abhörskandal der USA, dass Barack Obama der Friedensnobelpreis aberkannt werden soll. Dann bin ich aber auch der Meinung, sollte man Bushido den Integrationsbambi aberkennen.

So ich mache jetzt Schluss um hier nicht noch irgendwas blödes zu schreiben, aber ich bin echt wütend!

Samstag, 13. Juli 2013

Konkurrenz für das Einhorn

Seit heute hat das Einhorn Konkurrenz bekommen, von niemand geringeren als mir selber!
Gerade habe ich das letzte mal die Farbe runter gewaschen und nun strahlt mein Kopf in wunderschönem Pink.
Dafür war aber einiges an Arbeit nötig, denn letzten Sonntag Mittag war meine Haarfarbe noch schwarze Kirsche, also so echt das ekligste, wenn man es sich anders überlegt. Zum einen behindert das Schwarz die Blondierung und wird häufig zu grün. Der Rotstich verstärkt den Effekt auch noch und bei Rot wird es meist Orange, wenn überhaupt.
Ich also lange überlegt, was ich tun kann und tun werde und mich viel informiert und bin dann auf DAS Wundermittel schlechthin aus England gestoßen. Color B4, einen Haarentfärber, denn es seit einiger Zeit auch hier in Deutschland gibt. Ich also gleich los und wollte mir das Zeug holen, allerdings hatten beide Filialen, die es führen sollten nicht mehr im Angebot. Also per Internet eine Packung bestellt und gewartet. Wochenende war ich ja dann in Berlin zum Chaoten-Treffen und hatte vorher noch Zeit, da ich auch noch Piercingkugeln brauchte. Dachte ich mir: "Schaust du mal hier in die Drogerie und Tatsache, da stand es sogar die graue Packung also extra stark. 
Nachdem ich am nächsten Tag von Oma wieder zu Hause war habe ich mit der Anwendung begonnen. Sieht halt aus wie ne normale Färbung auch, nur dass sie den Prozess umdreht, also die Farbpigmente verkleinert und man sie dann rausspülen kann. Wichtig ist danach der Schutz und das man es gut rausspült. Ich glaube insgesamt habe ich bestimmt 20 Minuten die Haare ausgespült. Bei der Anwendung auch eine Plastik Mülltüte über den Kopf gezogen, da Wärme das Ergebnis verbessert.
Da ich ja schon ewig keine Naturhaarfarbe mehr hatte, hat dieses Color B4 sie auch nicht zurück gebracht, aber das wäre auch utopisch. Schließlich hatte ich sie in der Zeit blondiert und dann zweimal mit schwarze Kirsche gefärbt und ich färbe eigentlich immer wieder alles, also nicht erst Ansatz und kurz vor Schluss den Rest. Aber dennoch hatte ich nach der Anwendung ein schönes warmes dunkles braun.
Dann habe ich eine Woche gewartet, nachdem es dann aber doch wieder ein bisschen nachgedunkelt ist, habe ich es heute früh zum ersten mal blondiert. Irgendwie hat es nicht so wirklich geklappt, der Ansatz war richtig schön blond, der Rest wurde Rot, da das Braun wohl doch noch einen Rotstich drin hatte und eine Seite hat die Blondierung nicht mal angenommen und blieb dunkel. Also sah ganz schrecklich aus. Erste mal, dass ich die Haare echt versaut habe. So wäre ich nie auf die Straße gegangen und ich sah nur noch zwei Möglichkeiten.
1.: Noch einmal Blondieren, hoffen das die Kopfhaut es mit macht und dann das Cerise von Directions drüber. Notfalls hätte ich dann aber nach der 2. Blondierung nicht weiter machen können und hätte erstmal mit der Farbe abwarten müssen.
2.: Direkt mit Pillarbox Red von Directions tönen und warten. Irgendwann später nochmal blondieren. Problem hierbei wäre gewesen, dass die dunkle Seite das Rot nicht angenommen hätte.

Ich entschied mich für Variante 1 und blondierte am Nachmittag nochmal. Versuchte dabei drauf zu achten, möglichst nichts auf den Ansatz und die Kopfhaut zu schmieren sondern nur in die Haare.
Nach dem ausspülen zeigte sich das Ergebnis schon deutlich heller, damit konnte ich auf Pink gehen, allerdings auch richtig schön kaputt. Konnte sie kaum kämmen und man hätte sie jetzt richtig gut filzen könne, aber leider sind die Haare ja immer noch zu kurz. Zum Glück hatte ich noch eine Haarkur für stark strapazierte Haare von meiner letzten Blondierungswut hier zu liegen und klatschte sie in die Haare. Ich betete, dass es was bringen würde, denn meine Haare sind schon mein Heiligtum. Ausgespült und siehe da, sie ließen sich wunderbar kämmen und fühlten sich auch wieder super an. Also gleich noch die Directions rein, damit ich es hinter mir habe. 
Habe glaub ich noch nie so lange für eine Farbe gebraucht. Okay ich habe auch keine Färbehandschuhe sondern Gummihandschuhe benutzt, da blieb der Großteil hängen, aber dennoch habe ich ganz lange immer wieder geschaut und auch immer wieder eine Stelle/einen Ansatz gefunden, wo noch keine Farbe war.
Aber dann war es geschafft und im Nu die Einwirkzeit vorbei. Ausgewaschen und Begeistert.
Ich habe mein Pink wie ich es haben wollte.

Ich verabscheue mein Internet... Fotos gibt es in knapp zwei Wochen.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Pass auf dein Einhorn auf, sonst ist es weg!

Seit heute habe ich ein neues "Haustier"!
Ich war heute Nachmittag mit Jackie in der Stadt. Beim Asiaten essen, dann bei DM eine Blondierung gekauft und noch eine ganze Weile bei den Kosmetik-Sachen geschaut.
Dann sind wir zu Media-Markt, da unser Laden zur Zeit viele Sachen reduziert hat und man ab einem Einkauf von 29 Euro auch noch eine Geschenkkarte geschenkt bekommt.
Habe ein bisschen nach DVD`s und Spielen geschaut. Auf dem Weg durch den Laden sah ich es dann liegen.
Zwischen den anderen Kuscheltieren: Ein riesiges pinkes Einhorn. Einziger Gedanke war nur noch: "Das muss ich haben!" Und zwar so eines mit den riesigen Kulleraugen. Ich damit also zur Info und gefragt wegen Preis, weil keiner dran stand. Sie dann ihre Kollegin aus der Abteilung angerufen und wie wild mit dem Tier durch den Laden gewunken. Beschrieben wie es aussieht und was es alles kann oder halt nicht kann. Dann kam die Kollegin nach vorne und hat es mitgenommen. Ich schaute Jackie an: "Oh nein sie haben mein pinkes Einhorn entführt!" Wir sahen von der Info, dass bestimmt 3 Leute verzweifelt versuchten den Preis für das Tier raus zubekommen. Einer rannte immer wieder zu dem Ständer mit den Plüschtieren und die anderen beiden suchten wie verrückt im Computer. Nach bestimmt 5 Minuten schaute ich Jackie an. "Die effektivste Methode drei Mitarbeiter zu beschäftigen!" Worüber wir dann doch beide lachen mussten.
Etwa 10 Minuten später hatten wir den Preis für das Tierchen raus. Ich ging nochmal zur Bank und da es knapp unter den 29 Euro war dachte ich mir so: "Nimmste dir noch einmal Karamell Cappuccino für die Tassimo mit" gesagt getan an der Kasse frage ich nach dem Gutschein: "Der gilt nicht für Plüschtiere!"
In diesem Sinne sage ich: "Gutschein ab 29 Euro für alles.... außer Kuscheltiere!" 

Von Vorne


Von der Seite

Örchen und das Einhorn schauen aus dem Fenster

Neustart und Zockerleidenschaft

Ich habe es wieder für mich entdeckt.
Das Online-Rollenspiel Runes of Magic, weiterhin RoM, ist sozusagen die kostenlose Version von World of Warcraft.
Seit etwa 1 1/2 Wochen habe ich einen neuen Account und damit dann auch einen neuen Charakter erstellt.
Warum der Neustart? Mein alter Account war permanent gesperrt, weil er immer wieder gehackt wurde. Und jedesmal musste ich an den Support schreiben. Hat dann irgendwann keinen Spaß mehr gemacht, so dass ich gesagt habe für mich reicht es und den Account habe ruhen lassen. Weiß auch gar nicht mehr das sekundäre Passwort, weil das ja dann immer mit geändert wurde.
Auf jeden Fall habe ich seit etwa ein einhalb Wochen den neuen Account mit einem Bewahrer/Krieger auf derzeit Level 18 beides. Ich muss sagen, das mir das Spielen doch sehr gefehlt hat. Auch wenn es jetzt gerade wieder langweilig wird, weil ich gerade so eine Questreihe habe, die sich so ewig hinzieht.
An der Stelle habe ich schon mit vielen Charakteren aufgegeben, aber ich weiß, dass es ja wieder besser wird.

Wollte gestern unter diesen Post noch ein Foto setzen, aber da mein Internet wieder einmal zu langsam ist wird es noch ein Weilchen dauern, bis ihr meinen Bewahrer/Krieger zu sehen bekommt.
Habe gestern Abend nach dem ich den Text geschrieben habe noch ein bisschen weiter gespielt und nun hat der Bewahrer das Level 19 erreicht und ich bin einer Gilde beigetreten. 
Einfach um sich gegenseitig zu helfen und mehr Spaß beim Zocken zu haben.
Außerdem habe ich die langweilige Questreihe jetzt beendet und habe die Gegend fast fertig.

Bewahrer mit Eichengeist

In Aktion. :)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Dosierungsanpassung

Ab morgen nehme ich 20 mg Medikinet retardiert. CHECK!
Habe heute das Okay von der Vertretungsärztin meiner Psychiaterin bekommen. Und zwar ist meine Ärztin gerade im Urlaub. Vorher hatte ich bestimmt fünf mal angerufen um mit ihr die Dosierung anzupassen, da ich mit 10 mg am Tag total unterdosiert bin und wieder anfange die Therapie zu verweigern und einfach gar nicht mehr nehme. Immer wurde ich abgewiesen mit "Frau Doktor ruft sie gleich zurück!" Auf diesen Anruf habe ich fünf mal gewartet. Nun war ich gestern in der Praxis um zu erfahren, dass sie jetzt im Urlaub ist.
Heute morgen nach dem Frühstück lauerte das nächste Problem. Ich habe nur noch 12 Tabletten, reicht laut zählen bis zum 22., genau an dem Tag fahr ich in den Urlaub und am 23. ist meine Ärztin aus dem Urlaub wieder da. Also würde ich in der Luft hängen.
Mit mir gekämpft bei der Vertretungsärztin anzurufen und sie zu fragen ob sie mir ein neues Rezept ausstellt. Schließlich sind es BTM-Medikamente und sie kennt mich nicht. Auch habe ich bisher nichts gutes über sie gehört, aber am Telefon war sie sehr freundlich. Zweimal war besetzt, dann war die Ärztin selber am Telefon. Habe ihr erklärt was Sache ist. "Ja naja dann müssen Sie vorbei kommen. Wir stellen ihnen das aus, müssen wir ja als Vertretungsarzt. Wie weit kommen sie denn noch mit den Tabletten?" Habe ihr erklärt wie es aussieht und dachte dann kurz: "Warum fragst du sie nicht auch gleich ob du hochgehen darfst!" Gesagt getan. Habe ihr auch gesagt, dass ich mit 10 mg sehr unzufrieden bin und mich nicht wohl fühle und dass ich ja noch 20 mg Tabletten hier zu liegen habe und damit hinkomme, bis Frau Stein aus dem Urlaub zurück ist. "Also ohne dass ich Sie jetzt kenne würde ich sagen, versuchen sie es einmal mit den 20 mg, wenn es damit auch nicht besser ist, kommen sie vorbei und holen sich ein Rezept!" Jetzt bin ich echt glücklich. Muss sagen, dass ich es besser finde, als noch einmal 5 Euro für die Tabletten zu bezahlen, die dann eh rumliegen und auf ihren Einsatz warten, weil die Dosierung dann nach dem Urlaub angepasst worden wäre.
Mal schauen was der Tag morgen mit 20 mg bringt! 

Dienstag, 9. Juli 2013

Alle Jahre wieder...

Am Samstag war wieder einmal Chaoten-Treffen in Berlin. Dieses 
mal waren wir allerdings am Teehaus picknicken und saßen eine ganze Weile auf den Decken rum. Es hat mega Spaß gemacht, auch wenn ich wieder mal gemobbt wurde... War aber nicht ernst gemeint.
Leider waren die 9 Stunden auf der Decke wohl zu viel...
Hatte seit Samstag immer wieder leichte Schmerzen im Sprunggelenk, welches letztes Jahr schon Probleme gemacht hat nach einem Skateboard-Unfall.
Gestern auf Arbeit spielte ich mit den Kindern Wii Fit Balance, also das wo man noch das Brett hat wo man drauf steht. Irgendwelche lustigen Spiele und nach einem wo man besonders viel umherwackeln muss, dachte ich, mein Bein fällt gleich ab. Bin aber nicht umgeknickt oder dergleichen.
Innerhalb kürzester Zeit schwoll es an, so dass es eng im Schuh wurde. Die Schmerzen waren kaum auszuhalten. So fragte ich gegen 13.30 dann ob ich Feierabend machen könne und zum Arzt fahren darf.
Gesagt getan. In die Bahn eingestiegen, erstmal noch die Treppen zum Niederflurabteil runter gerutscht und habe dabei noch einmal alles verdreht. In diesem Moment hätte ich echt heulen können waren auch die stärksten Schmerzen und konnte ab da kaum noch Bewegen. Also aus der Bahn raus, noch zum Arzt gehumpelt und vor der Tür noch gewartet, weil er in der Mittagspause war. Vor mir noch einige ältere Damen. In der Anmeldung wurden alle angenommen, obwohl zwei von mir keinen Termin hatten. Ich war an der Reihe und erzählt, dass ich mein Sprunggelenk kaum Bewegen kann, dass ich extreme Schmerzen habe und letztes Jahr genau an der Stelle Probleme hatte. "Ja also da müssen wir einen Termin machen! Wird erst nach dem Urlaub was. Am 6. August ist der frühste." Ich wurde etwas lauter, keine Ahnung was ich gesagt habe irgendwie in dem Dreh: "Ist nicht ihr Ernst! Es ist gerade akut, ich kann kaum laufen!" Eine Weile war Ruhe dann: "Naja Donnerstag halb acht?" Vor mir die Damen waren auch ohne Termin ran gekommen, also blieb ich hart: "Ich habe jetzt Schmerzen und wer weiß wie es Donnerstag aussieht!" "Ja dann hätten sie heute früh kommen müssen, so kann ich ihnen auch nicht helfen." "Gut dann fahre ich halt hoch in die Klinik!" Drehte mich um und verließ die Praxis. Im Fahrstuhl kamen mir schon die Tränen vor Wut, Schmerzen und Enttäuschung. Ich fischte mein Handy aus der Hosentasche und tippte meiner Betreuerin eine Nachricht ob sie mich am Marktplatz einsammeln kann und in die Rettungsstelle fahren kann. Gesagt getan. Keine 10 Minuten später rollte sie auf den Parkplatz und fragte was los sein, dann stiegen wir in`s Auto ein und erreichten dann das Krankenhaus. Sie ließ es sich nicht nehmen, den Pförtner zu erklären, dass ich kaum laufen kann und er doch die Schranke hochmachen soll, damit wir direkt vor der Notaufnahme halten konnten. Ich schaute sie noch an: "Haben sie zufällig irgendein Buch hier im Auto, wer weiß wie lange es dauert." "Buch nicht, aber ich habe einiges im Tablet, ich lasse es dir hier. Von dir bekomme ich es ja auch wieder."
Also rein, der netten Empfangsdame die Geschichte erklärt und in den Wartebereich gesetzt, habe durchaus schon vollere Wartebereiche erlebt. Ich bekam das Tablet in die Hand gedrückt und die Kindle-App noch schnell geöffnet und das Buch eingestellt (habe mich für "Meine Seele in dir" von Susanna Ernst entschieden), dann war meine Betreuerin wieder weg und ich begann zu lesen. Das Buch ist echt der Hammer, brauche es unbedingt als Taschenbuch-Version um zu wissen, wie es weiter geht.
Musste eigentlich gar nicht lange warten. Der erste Arzt hat es sehr ernst genommen, da er auch die Unterlagen vom MRT und Röntgen letztes Jahr im PC gesehen hat und schickte mich zum Röntgen.
Nach dem ich wieder in der Rettungsstelle saß dauerte es nun ein bisschen länger. Als ich dann wieder in den Behandlungsraum gerufen wurde saß dort ein anderer Kollege, der mich noch ernster nahm. Auch er schaute sich die Befunde von damals an, schaute sich meinen Fuß und die Schwellung an. Dann telefonierte er mit einem Kollegen, da ihm die Schwellung komisch vorkam und er meinte, es sei auf jeden Fall keine typische Schwellung nur vom Umknicken. 
Nun wissen sie immer noch nicht was es ist. Ich bekam einen Stützverband und den Bericht für meinen Hausarzt. Dazu die Verdachtsdiagnose Sehnenscheidenentzündung bzw. Reizung. Aber auch Gicht konnte nicht ausgeschlossen werden, da auf den Röntgenaufnahmen auch etwas komisches zu erkennen war.

Nun war ich heute beim Hausarzt um mir für meinen letzten Arbeitstag heute noch eine AU zu besorgen. Er empfahl mir Quark-Umschläge zu machen und abzuwarten. Ich bin jetzt schon auf der Suche nach einem neuen Orthopäden, da meiner ab nächste Woche im Urlaub ist und ich am Montag definitiv bei einem Kollegen aufschlagen werde, wenn es nicht abschwillt, denn dieses mal habe ich keinen Bock auf 5 Monate Schmerzen und Instabilität.
Es bleibt abzuwarten, was es nun ist und was weiter passiert.