Samstag, 16. Dezember 2017

Comeback

Hey ihr Lieben.
Ich wurde vor einiger Zeit von einer alten Bekannten beim Klassentreffen auf diesen Blog angesprochen und dass sie es total schade finde, dass es keine Updates mehr gibt.
Immer wieder spukte nun das Thema Blog wieder in meinem Hinterkopf umher und ich habe mich nun dazu entschlossen den Blog zu reaktivieren. Vielleicht hilft es mir ja doch einiges in meinem Kopf zu ordnen zu bestimmten Themen. Außerdem ist es doch eine tolle Abwechslung, habe auch gerade einige meiner alten Posts nachgelesen und musste bei einigen doch sehr schmunzeln. ☺

Was hat sich getan bei mir?
Ich habe einen langen Klinik Aufenthalt in Bad Bramstedt hinter mir. Es war so mit die beste, aber auch anstrengendste Zeit in meinem Leben. Ich so viele tolle neue Leute kennen gelernt, die doch alle ähnliche Sorgen und Probleme haben. In den Gruppen-Therapien habe ich mich teilweise gefragt, ob die Leute von ihren Problemen sprechen oder meine Gedanken gelesen haben. Auch unabhängig vom Alter habe ich noch mit vielen aus dieser Zeit Kontakt und man erinnert sich immer wieder gemeinsam an witzige Erlebnisse, von denen es einige gab. Gerade meine Station (die A1 = ADHS im Erwachsenen Alter) war in der Klinik etwas gefürchtet, da wir doch alle einen mehr oder weniger kleinen Knall hatten und es bei uns immer laut und teilweise auch sehr lustig zuging. Schon faszinierend, wie sehr man sich teilweise verstellen kann bzw. wie sehr die Hyperaktivität und die Depressionen sich gegenseitig beeinflussen.

Nach den zwei Monaten in Bad Bramstedt ging es wieder zurück in die Heimat und es folgten zwei Monate teilstationär in einer Tagesklinik. Schrecklichste Zeit überhaupt, auch wenn ich dabei viel über mich und die Entstehung bzw den Zusammenhang einiger meiner Probleme gelernt habe. Aber im Großen und Ganzen ist die Klinik nicht auf ADHS ausgelegt gewesen und daher habe ich eher wenig in die Gruppe gepasst, bis dann eine junge Dame dazu kam, wo ich ebenfalls ne Hyperkinetische Störung vermutet habe. Besagte Dame ist mit einer Borderline-Diagnose entlassen worden. Dazu muss ich erklären, dass ADHS und Borderline sich sehr stark ähneln und sehr schwierig zu unterscheiden sind, wenn man die Unterschiede nicht kennt. Auf jeden Fall war nach 9 Wochen mitten in der Umstellung meines Antidepressivas (war gerade am ausschleichen) kurzfristig Schluss. Ich wurde wegen angeblich zu vieler Fehltage vorzeitig entlassen, dabei hatte ich genau die Tage, die ich haben durfte und es wurden mir Tage an denen ich zu spät gekommen bin als Fehltage angekreidet. Insgeheim denke ich, sie haben nur einen Grund gesucht mich los zu werden.

Seit Dezember letzten Jahres erhalte ich Wiedereingliederungshilfe nach SGB XII, dass heißt eine nette Dame die mich 13 Stunden im Monat betreut und mit mir bestimmte Strukturen erarbeitet. Sie hilft mir sehr weiter und wir verstehen uns auch gut. Dennoch hat es fast ein Jahr gedauert, bis ich mich auf die Hilfe einlassen konnte. Auch hier bin ich wieder in mein Vermeidungsverhalten gefallen, habe mich eingeigelt und Termine nicht wahr genommen. Es gab ein ernstes Gespräch, später auch mit der Dame vom Sozialamt und mir wurde durch eine Aufgabe (ich sollte schreiben, was mir die Hilfe bringt und was passieren würde wenn ich die Hilfe nicht mehr hätte) klar, wie wichtig meine ambulante Betreuerin für mich ist. Es ist wirklich nur eine Unterstützung und hat nichts mit einem gesetzlichen Betreuer zu tun.

In diesem Jahr habe ich 2 mal die Arbeit gewechselt und arbeite nun seit knapp zwei Monaten in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. War schon immer mein Wunschbereich als Erzieherin. Auch wenn meine Betreuerin immer wieder meint, wie paradox es doch ist, dass ich auf Arbeit Kinder und Jugendliche auf einen guten Weg bringe und doch mein eigenes Leben wenig bis kaum auf die Reihe bekomme. Vor meiner jetzigen Stelle habe ich ein halbes Jahr bei einem anderen Träger der Jugendhilfe gearbeitet.
Und nicht zu vergessen der eine Monat Gastspiel in einer Eltern-Kind-Gruppe im Asylübergangswohnheim. Aber das war absolut nicht meine Stelle, die Kinder waren mir alle zu jung, die Eltern haben nicht mitgezogen und diese Gruppe gab es mit meinem Beginn dort. Also wäre es meine Aufgabe gewesen, alles zu erschaffen, wozu ich mich definitiv nicht in der Lage gesehen habe. Es war mir alleine zu viel Verantwortung.

Außerdem bin ich Anfang des Jahres umgezogen. Ich habe nun eine gemütliche 3-Raumwohnung in zentraler Lage meiner Stadt. Wirklich schöne Ecke und das optimale, ich bin mit Fahrrad innerhalb von 3 Minuten am Kreisverband vom DRK. Das ist für die Ausbildungsabende und Einsätze wirklich extrem praktisch.

Örchen ist leider Ende letzten Jahres gestorben. 😔
Er war zum Ende sehr krank und ich stelle mir teilweise die Frage, ob ich den Zeitpunkt um ihn zu erlösen verpasst habe und ob er sich dadurch sehr gequält hat.
Aber ich habe seit etwa 1 1/2 Jahren einen zweiten Kater (Ralf) und gegen März diesen Jahres kam noch ein weiterer Kater (Mex) dazu.

Das war in absoluter Kurzfassung mein letztes Jahr.
Ein weiteres großes Kapitel des letzten Jahres folgt morgen. Ich bin gleich auf einen Geburtstag eingeladen.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Ergebisse und Zukunft

Hallöchen.
Gestern gab es nun die Prüfungsergebnisse. Irgendwie hatte ich mir deutlich mehr versprochen,  aber bestanden ist bestanden.
In der Reihenfolge, wie ich sie geschrieben habe: 4, 3, 4.
Mit der letzten vier habe ich auf jeden Fall gerechnet, aber die anderen haben mich doch etwas verwirrt.
Aber naja ich habe das ganze bestanden und bin nun (noch nicht ganz) eine staatlich anerkannte Erzieherin und das ist die Hauptsache.

Mal schauen, wie viel ich mit der Erzieherin dann anfange.
Denn zur Zeit reizt es mich mehr, eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin über die Bundeswehr zu machen. Habe gestern ein Beratungsgespräch vereinbart, wo ich dann meine ganzen Fragen los werden möchte. Zum Beispiel wie lange ich mich dann verpflichten muss und so weiter.
Außerdem gibt es dann ja noch drei weitere Tests, die ich bestehen müsste. Aber denke, ich werde es auf jeden Fall versuchen.
Werde jetzt auch wieder anfangen richtig zu trainieren für den Sporttest.

Samstag, 18. Juni 2016

Der schwerste Kampf

Wie ich in einem der letzten Posts schon angesprochen habe, ging es mir im letzten Jahr psychisch ordentlich dreckig.
Nachdem ich mich überwunden hatte und mich noch einmal auf die Suche nach einem neues Arzt gemacht habe, habe ich einen richtig guten gefunden. Bin mit ihm an sich wirklich super zufrieden.
Er hört sich immer meine Sorgen und Probleme an und läßt mich auch viele Entscheidungen selber treffen.
Er stellte dann auch meine aktuelle Diagnose "rezidivierende Depression aktuell mittlerer Schweregrad". Dazu muss ich sagen, würde man rein nach den Kriterien gehen, wäre ich damals auch in schwere Depression reingekommen.
Habe auch lange mit mir gerungen, habe mich dann allerdings doch für Medikamente entschieden.
Das Erste mussten wir nach knapp einem Monat auf Grund extremster Nebenwirkungen, in 1 1/2 Wochen 7 Kilo runter (sind aber wieder rauf keine Sorge) da ich einfach keinen Appetit hatte, starken Muskeltremor (zittern) in der Hand und Neigung bei kleinsten Berührungen Blaue Flecke zu bekommen, absetzen. Außerdem hatte es nach etwa 5 Wochen noch immer keine Wirkung gezeigt.
Bin übrigens die Zweite in der dreißigjährigen Karriere des Arztes,  die es nicht vertragen hat und das ist mit das Gängigste.
Das neue Medikamente hatte Anfangs überhaupt keine Nebenwirkungen und hat super angeschlagen. Allerdings hatte ich nach zwei Monaten ein Gefühl von Gewöhnung und die Probleme verschlechterten sich wieder.
So wurde hochdosiert: Mittlerweile sind wir auf der zweithöchsten Dosis angekommen und langsam hört dieser Gewöhnungseffekt auf. Allerdings hatte ich die ersten zwei Wochen nach der Hochdosierung extremsten Nachtschweiß.
In der Zeit hatte ich auch eine Therapie begonnen, sie aber noch innerhalb der Probezeit (5 Sitzungen) wieder abgebrochen. Irgendwie hat es mit dem Therapeuten nicht hingehauen, ich konnte mich nicht komplett öffnen und es ging mir teilweise noch schlechter.
Ab August habe ich mich nun auch um einen Platz in einer Klinik bemüht, wo ich dann den Beginn einer neuen Therapie wagen werde. Immerhin bin ich dann in Beobachtung und man kann sofort eingreifen, wenn es mir doch schlechter gehen sollte.

Warum ich so ausführlich darüber schreibe?
Ich möchte euch zeigen, dass es sich lohnt den Kampf anzugehen.
Ich kämpfe mich gerade Schritt für Schritt in ein normales Leben zurück, ja es gibt auch Rückschläge, aber ich bleibe dran und will unbedingt was an der aktuellen Situation ändern.
Das Leben ist zu wertvoll...

Freitag, 10. Juni 2016

Aller Guten Dinge sind Drei

Naja oder auch nicht gute Dinge, wie die Abschlussprüfungen meiner Ausbildung.
Heute habe ich die letzte geschrieben.
Endlich frei. *-* :D
Naja eigentlich kann ich mich auch morgen wieder hinsetzen und lernen, da die Prüfung heute irgendwie völlig für den Arsch war. -.-*
Bin in jedes Fach mit einer drei als Vornote reingegangen und so gut wie alle Lehrer haben gesagt, wenn ich eine vier schreibe nehmen sie mich in die mündliche Nachprüfung, so dass ich die vier nicht auf dem Zeugnis habe.
Die anderen beiden Prüfungen kann ich vermutlich sogar um die zwei auf dem Zeugnis kämpfen in der mündlichen Prüfung. Heute allerdings hoffe ich sehr, dass ich es gerade so auf die drei geschafft habe...
Es waren insgesamt vier Aufgaben. Drei hatten um die 15 Punkte und eine (die ich natürlich nicht konnte) hatte einfach mal 30 Punkte.
Auf unserem Deckblatt war auch eine Übersicht über die Noten dabei und wenn mir "nur" diese dreißig Punkte fehlen, dann bin ich schon bei einer vier. Angenommen natürlich volle Punktzahl bei den anderen Aufgaben...
Naja habe mir versucht irgendwas aus dem Finger zu ziehen, um wenigstens ein paar der dreißig Punkte zu erhalten.
Nun heißt es hoffen, dass ich die Drei geschafft habe.
Am 21. bekommen wir die Ergebnisse unserer schriftlichen Prüfungen.

Donnerstag, 9. Juni 2016

Lebenszeichen

Hallo ihr Lieben.
Ich weiß es ist wirklich ewig her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe.
Aber es war einfach so viel los und mir ging es psychisch auch nicht berauschend, so dass ich einfach nicht die Kraft hatte mit meiner Außenwelt zu kommunizieren.
Letztes Jahr im Februar war es dann so extrem, dass ich noch einen zweiten Versuch gewagt habe und mir einen neuen Psychiater gesucht habe.
Termin hatte ich dann im Juni bekommen, wo ich die Diagnose "rezidivierende Depressionen" erhalten habe. Wurde auch auf die ersten  Antidepressiva eingestellt, welche ich allerdings nach einem Monat auf Grund extremster Nebenwirkungen wieder absetzen musste. Also Versuch mit ADs Nummer zwei, welche Anfangs gut halfen, aber nach ein bis zwei Monaten gibt es immer so eine Art resistenz. Daher bin ich nun auf der zweithöchsten Dosis angekommen.
Aber zur Zeit geht es eigentlich gut bergauf, da auch ein Ende des Schulstresses in Sicht ist. *-*
Das muss erstmal einer nach machen, so viele Fehlzeiten zu haben und die Ausbildung dann doch in Regelzeit mit einem doch relativ guten Ergebnis zu schaffen.
Morgen schreibe ich die letzte Prüfung und dann muss ich vermutlich in den Fächern noch einmal mündlich ran.

Werde mich morgen melden, wie es gelaufen ist. :)

Samstag, 8. November 2014

Sachen Liebe

Wie ich im Post Ich lebe noch berichtet habe, hat sich in Sachen Liebe etwas getan.
Da es nun doch ernster zu werden scheint, habe ich mich entschlossen euch davon zu berichten! 

Ich mag ihm hier noch keinen Namen geben, dafür ist es noch zu frisch. Aber ich habe hier bereits von ihm berichtet.
Also wir kennen uns schon länger, haben aber so richtig erst seit knapp einem halben Jahr etwas zu tun. Ich dachte eigentlich, dass er mich nicht leiden kann, da er immer ziemlich abweisend war und mich oft ignoriert hat. Vor knapp 7 Wochen haben wir uns im Club hier getroffen. Also eigentlich nach dem Club an der Bushaltestelle. Er stand mit einer Bekannten von mir da, die mich auch gleich angesprochen hat, so dass ich mich dann doch zu der Gruppe stellte. Er fragte dann so, mit welchem Nachtbus ich fahren müsse. Als ich antwortete meinte er, dass er ja auch mit dem Bus fahren muss und ob ich ihn den mitnehmen könnte. Dazu muss gesagt werden, dass er schon ziemlich betrunken war. Also habe ich ihn dann notgedrungen mitgenommen, notgedrungen deshalb, weil ich ihn eigentlich total arrogant und unsympathisch fand. Dennoch sollte ich sagen, dass ich gut aussehend fand.
Im Nachtbus haben wir uns eigentlich sehr gut unterhalten, da wir doch viele ähnliche Interessen haben und auch viele gemeinsame Freunde und Bekannte. Er fragte zwischendurch auch, ob er mich nach Hausen bringen soll, was ich allerdings abgelehnt habe. Einmal hat er mich auch an sich ran gezogen und meinte so: "Ach Tinschen ich mag dich!" Im weiteren Gespräch meinte er dann so: "Ach komm ich bring dich jetzt nach Hause!" Ich war doch nicht mehr ganz so abgeneigt, da wir uns im Bus wirklich gut verstanden haben, und habe dann nichts weiter gesagt. An meiner Haltestelle sind wir dann ausgestiegen, er ist erst mal an den Baum gegangen. Er hat sich auch einen Einmalhandschuh angezogen (wo auch immer er den her hatte). Dann haben wir auf dem Weg zu mir erstmal eine geraucht und gequatscht. Ab der Hälfte hat er auch meine Hand genommen. Vor der Haustür hat er sich verabschiedet mit den Worten: "Ich melde mich morgen bei dir!" Ich schaute ihn skeptisch an: "Das weißt du morgen eh nicht mehr!" Da hat er ganz beleidigt geschaut und meinte geknickt: "Doch ich melde mich, versprochen!" Ich habe noch gelacht und meinte: "Das werden wir morgen sehe. Ich glaube da noch nicht dran!" Zum Abschied hat er mich ganz kurz auf den Mund und auf die Wange geküsst und mich dann ewig lange umarmt. Dabei schwankte er schon ganz schön. Spätestens ab dem schwanken hatte ich ein bisschen Angst und meinte: "Wenn du jetzt umfällst, dann reißt du mich mit, das ist dir bewusst?" Er murmelte nur ein "Tschuldigung" und löste die Umarmung. Dann: "Ich werde mir jetzt einen Grund geben, dass nicht zu vergessen!" Er hat mich nochmal an sich heran gezogen und geküsst. War wie in den ganzen Filmen. Erst total vorsichtig und dann immer leidenschaftlicher. Es war echt der beste Kuss in meinem Leben bisher, weil einfach alles passte. Zum Ende meinte er zwischen durch ob ich ihm jetzt glaube, das er es nicht vergisst sich zu melden. Einfach nur total süß!
Es bleib nur bei dem Kuss, aber er hat sich am nächsten Tag wirklich noch gemeldet.
Erst haben wir über viele belanglose Geschichten geschrieben, auf einmal kam er von sich aus auf den Kuss zurück und fragte wie wir nun damit umgehen und was wir daraus machen. Meine Antwort war, dass es eine schwierige Frage ist und dass ich vergessen und ignorieren immer ziemlich doof finde. Danach bin ich nochmal schlafen gegangen. In der Zeit schrieb er, dass er damit kein Problem hätte. Etwa 1 1/2 Stunden später kam ein Nachsatz: "Aber es geht ja darum, was wir nun daraus machen!" Wir haben eine Weile ohne wirkliches Ergebnis geschrieben. Aber man hat gemerkt, dass es ihn beschäftigt hat, denn auf einmal meinte er auch, dass es vielleicht mega dumm von ihm war. Als ich fragte warum sagte er, dass er halt nun nicht wisse, wie es weiter gehen soll. Er hat den Abend auch ein Foto von sich gepostet mit dem Titel: "I like it when you smile, but I love it when i´m the reason!"
Seit dem haben wir öfter geschrieben und hatten auch schon ziemlich eindeutige Themen über Sex und so was.
Vor knapp zwei Wochen machte das Thema auch beim DRK die Runde und ein Bekannter machte darauf hin auf meiner Chronik bei Facebook einen Status von wegen: "Na Tina wir rätseln, was gerade so los ist mit dir? Bist du etwa verliebt??" Jemand anderes kommentierte es mit: "Wer bist du? Gesucht wird ein Typ, der seit mehreren Wochen mit Tine bei Facebook schreibt, aber nicht den Arsch in der Hose hat nach ihrer Nummer zu fragen. An dich: Frag sie!" Darauf wieder der Verfasser des Posts: "Genau. Wer Tine knutscht muss auch nach ihrer Nummer fragen!"
Am nächsten Morgen hatte ich gleich 5 Nachrichten von ihm, mit Screens des Posts und der Kommentare. Ich habe ihm erklärt wie es dazu gekommen ist. Wir haben den Tag noch richtig gut geschrieben. Am nächsten Tag habe ich gefragt, warum ihn der Post denn so aufgeregt hat. Darauf habe ich dann keine Antwort mehr bekommen. Ich hatte aber auch keinen Bock ihm hinterher zu rennen und habe einfach versucht ihn zu vergessen. Am Donnerstag hat er mir dann doch wieder geschrieben. Nun war ich aber bei meinen Großeltern in Nauen, wegen des Streiks bei der Deutschen Bahn, da ich von Nauen besser in die Schule gekommen bin. Dort hatte ich wenig bis gar kein Internet. So war wenig bis gar keine Kommunikation möglich.
Seit ich heute wieder da bin haben wir haben viel geschrieben. Irgendwie kamen wir wieder auf das Thema Sex und mit einem Mal fragte er wieder, was zwischen uns denn nun ist und ob er den Post richtig gedeutet hat, dass ich auf ihn stehe. Ich antwortete, dass ich auch nicht wisse, was das nun ist und dass ich nicht abgeneigt wäre. Gleichzeitig fragte ich aber auch, wie er die Situation sieht. Seine Antwort hat mich dann doch echt umgehauen. Er hat schon Interesse, weiß aber nicht, ob er schon bereit ist eine neue Beziehung einzugehen! Irgendwie hätte ich damit dann doch irgendwie nicht gerechnet, umso mehr habe ich mich darüber gefreut! Naja jetzt lassen wir es erstmal langsam angehen und er kommt morgen vorbei und schauen uns zusammen einen Film an. Auf jeden Fall wirklich krasse Wendung und ich bin gespannt, was das morgen bringt.
Werde bestimmt berichten.

Sonntag, 2. November 2014

Lieblingsblog-Award

Und so schnell geht es, bis der nächste Post kommt.
Die liebe Sally vom Gedankenbuch hat mich mit dem Lieblingsblog-Award ausgezeichnet.
Ich finde es echt toll von ihr und nehme den Award auch sehr gerne an. Die Regeln sind eigentlich ziemlich einfach:

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
  • Beantworte die gestellten Fragen
  • Nominiere weitere 11 Blogger
  • Stelle weitere 11 von Dir ausgedachte Fragen an Deine Nominierten
  • Sag den Nominierten Bescheid

Da Sally soweit alle Blogs genannt hat, die ich auch selber lese, kann ich leider keinen weiteren Blog nominieren. Aber ich werde immerhin ihre tollen Fragen beantworten. So könnt ihr mich auch gleich besser kennen lernen! 



1. Was für Schuhe trägst du am Liebsten?
Ich trage am liebsten ganz schlichte Turnschuhe oder Vans, auch Chucks sind beliebt bei mir. Habe allerdings auch ein paar Schuhe für Festlichkeiten. Sonst ist mein Schuhschrank eigentlich eher leer.
2. Mit welchen Süßigkeiten kann man dir eine Freude machen?
Mit ziemlich vielen eigentlich. Ich habe eine absolute Schwäche für Nougat! Was ich dagegen nicht mag sind Gummibärchen, außer sie sind Gelatine frei. Und wofür ich fast töten könnte sind Vegane Marshmallows! 
3. Wie verbringst du freie Tage am Liebsten?
An freien Tagen wird erst einmal ausgeschlafen bis etwa um 10 Uhr. Dann mache ich ein schönes Frühstück und kümmer mich danach ein bisschen um den Haushalt oder Schulsachen, wenn was zu erledigen ist. Nach einem Mittagessen (Sonntags immer bei Oma und Opa) treffe ich mich meist mit Freunden zum Shoppen oder einen Cocktail trinken und Abends gehen wir dann öfter mal feiern.
4. Wie kommunizierst du am Liebsten mit jemandem, den du nicht spontan persönlich treffen kannst?
Kommt drauf an wie wichtig es ist. Geht es darum etwas wichtiges zu klären, dann rufe ich schon lieber an, da man beim Schreiben immer so viel falsch verstehen kann. Geht es dagegen nur um normales kommunizieren, findet das sehr oft über Whats App statt.
5. Welches Verkehrsmittel nutzt du am Häufigsten?
Zur Zeit ist es die Straßenbahn und der Zug. Da ich zu meiner Ausbildung jeden Tag etwa 3 Stunden pendeln darf, verbringe ich dort viel von meiner Zeit. Auch fahre ich in meiner Freizeit oft nach Berlin und verbringe auch dort wieder Zeit im Zug.
6. Hast du eine ganz besondere Leidenschaft? Welche ist das?
Ich habe mehrere Leidenschaften. Zum einen ist es das Lesen, welches ich seit ich denken kann betreibe. Schon damals gab es einen Bericht über mich in der Tageszeitung im Rahmen des Geburtstages der Bibliothek wo ich Stammleser war. Kein Buch ist mir zu dick und ich bezwinge sie (wenn sie spannend sind) auch ziemlich schnell und kann dabei alles um mich herum vergessen. Meine zweite Leidenschaft ist seit etwa 3 Monaten das DRK und die Bereitschaft. Ich liebe einfach die Menschen, die immer für mich da sind und mir macht es Spaß auch für andere Menschen da zu sein und ihnen zu helfen.
7. Welches Essen magst du gar nicht?
Alles was Fleisch, Fisch oder Gelatine enthält. Auch bin ich kein großer Freund von Paprika (hin oder wieder allerdings schon) und Rosenkohl.
8. Welches war das erste Buch, das du selbst gelesen hast?
Eine sehr gute Frage... Ich habe in meinem Leben so viel gelesen, dass ich das Tatsache nicht mehr wirklich weiß. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass es ein Buch der Hanni&Nanni Reihe war. Das war ungefähr das erste was ich richtig selbst gelesen habe. Da weiß ich noch, dass ich Teil 2 oder 4 mein erster war, den ich von Oma bekommen habe. Die beiden waren nämlich eine Taschenbuchausgabe und der Rest ordentlich eingebunden.
9. Dein Lieblingssport? (Aktiv oder passiv.)
Ich habe 10 Jahre lang aktiv Judo gemacht und auch heute noch liebe ich diesen Sport und schaue sehr gerne zu. Vielleicht werde ich ja irgendwann wieder einmal mit dem Training beginnen. Außerdem gehe ich gerne zum Zumba, das macht auch extrem Spaß!
10. Welche Eigenschaften schätzt du bei deinen Freunden besonders?
Bei meinen Freunden ist mir Ehrlichkeit sehr wichtig. Ich möchte ehrlich wissen was meine Freunde über mein Handeln und meine Erscheinung denken. Dann ist zur Zeit ziemlich viel Spontanität gefragt. Ich finde auch in einer wirklich guten Freundschaft muss man sich blind vertrauen können und für den anderen in schwierigen Situationen da sein. Und ganz wichtig: Man muss zusammen Spaß haben können und sich für nichts zu Schade sein. Ich werde mit meinen Freunden in der Stadt oft schief angeschaut, weil wir laut lachen, singen oder einfach unseren Spaß haben. Es gibt zu viele ernste Situationen, da sollte man diese Zeit einfach nutzen und genießen.
11. Wenn du drei Dinge auf der Welt dauerhaft verändern könntest, welche wären es?
Eine sehr philosophische Frage. Ich denke, ich würde erstens alle Vorurteile auf dieser Welt abschaffen, denn Toleranz ist für mich sehr wichtig und kann ich diese ganzen nervigen Vorurteile überhaupt nicht leiden. Außerdem würde ich die ganze Massentierhaltung abschaffen und es gäbe nur noch Tiere auf der Weide und der Mensch hätte wieder gelernt mit weniger Fleisch zu leben. Und das letze, was ich verändern würde, wäre den Menschen einfach zu zeigen, wie glücklich sie mit dem sein können was sie haben. Eine Sache, die ich in diesem Jahr selber gelernt habe.